

Abgesagt
SV Werder Bremen gegen FC Bayern Frauen- Tor0'...
- Tor0'Glódís Perla Viggósdóttir
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- Tor0'Glódís Perla Viggósdóttir

UPDATE: Das Spiel musste kurzfristig aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Weitere Infos.
Auf in den hohen Norden! Nach der überzeugenden 6:0-Gala am vergangenen Mittwochabend in Jena führt die dritte Auswärtsreise in Folge die FC Bayern Frauen nun nach Bremen. Am Montagabend gastieren die amtierenden Doublesiegerinnen zum 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga in der Heimat der Stadtmusikanten. Anstoß der Partie gegen den SV Werder Bremen ist um 18 Uhr. Das Nord-Süd-Duell auf Platz 11 des Weser-Stadions wird live bei MAGENTA SPORT, DAZN und frei empfangbar bei Sport1 übertragen.

Die Ausgangslage
Sechsmal ließen die Bayern ihre Fans am vergangenen Mittwochabend jubeln: Im Nachholspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena brachte Jovana Damnjanović (19., 26.) die Münchnerinnen mit einem frühen Doppelpack auf die Siegerinnenstraße. Momoko Tanikawa (39.) stellte mit einem präzisen Abschluss den 3:0-Pausenstand her. Nach der Halbzeit erhöhte Georgia Stanway (51.), ehe Pernille Harder (60.) und Edna Imade (88.) zum 6:0-Endstand vollendeten.
Mit diesem Kantersieg bauten die Doublesiegerinnen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus: Vor dem Duell gegen Bremen rangieren sie mit 49 Punkten und einer Tordifferenz von +62 komfortabel auf Platz eins. Damit spielt das Team von Cheftrainer José Barcala die geteilte drittbeste Saison der Bundesliga-Geschichte: Nur die Münchnerinnen selbst (2020/21) und Eintracht Frankfurt (2004/05) holten nach 17 Partien die Maximalausbeute von 51 Punkten.

Der Gegner Werder Bremen
Die Werderanerinnen zählen in dieser Bundesliga-Saison zu den positiven Überraschungen: Nach 17 Spieltagen rangieren sie auf Platz sechs und überwinterten sogar als drittbestes Team. Es ist das beste Abschneiden des Vereins in der deutschen Beletage seit neun Jahren. Apropos Bestmarke: Unter Cheftrainerin Friederike Kromp hat das Team bereits nach 16 Spielen 28 Punkte gesammelt – zum Vergleich: In der gesamten Vorsaison kam der SVW auf 29 Zähler, damals bereits Vereinsrekord.
Im Pflichtspieljahr 2026 haben die Werderanerinnen ihren Schwung aus den erfolgreichen Monaten des Vorjahres bislang nicht wiedergefunden. Gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) und die TSG Hoffenheim (0:0) mussten sie sich jeweils mit einem Remis begnügen. Dennoch spricht die Bilanz aus acht Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen eine deutliche Sprache: Werder Bremen konnte sich in dieser Saison in der oberen Tabellenhälfte etablieren.
Die FC Bayern Frauen stellten gegen Bremen einen Bundesliga-Bestwert auf: In den letzten zwölf Liga-Duellen mit den Grün-Weißen blieben die Münchnerinnen ohne Gegentor – das gelang in der Bundesliga-Historie noch keinem Team. Auch die übrigen Zahlen sprechen klar für den FC Bayern: Die Mannschaft von Cheftrainer Barcala gewann alle 17 bisherigen Partien (60:4 Tore). Damit ist Bremen der Gegner, gegen den die Münchnerinnen am häufigsten als Siegerinnen vom Platz gingen. So auch im Hinspiel dieser Saison: Am Wiesn-Spieltag siegten die FCB-Frauen vor heimischem Publikum mit 4:0 (2:0).

Das Personal
Cheftrainer José Barcala muss für die Partie gegen Bremen weiterhin auf die Langzeitverletzten Sarah Zadrazil (Kreuzbandriss) und Lena Oberdorf (Kreuzbandriss) verzichten. Zudem steht Alara Şehitler (Kreuzband-Teilruptur) nicht zur Verfügung. Linda Dallmann wird aus Gründen der Belastungssteuerung nicht mit nach Bremen reisen – Klara Bühl hingegen ist im Vergleich zum Jena-Spiel wieder einsatzbereit.

Barcala: „Effizient sein“
José Barcala: „Wir erwarten ein Spiel, in dem uns er Gegner definitiv fordern wird. Bremen hat sehr klare Ansätze, wie sie hohem Pressing begegnen. Sie sind aggressiv, attackieren sehr direkt und ihre Struktur macht es schwierig, sie dauerhaft zu pressen. Für uns liegt der Fokus darauf, unseren Rythmus und unser Spiel durchzuziehen. Wir wollen die Räume gut besetzen und in den entscheidenden Momenten präzise und gut koordiniert spielen. Wir wollen von der ersten Minute an unsere Identität auf den Platz bringen: hohe Intensität ohne Ball und Geduld mit dem Ball. Wenn wir das mit der richtigen Mentalität angehen, verschaffen wir uns selbst gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.“
Barbara Dunst: „Bremen hat bisher die gesamte Saison über gezeigt, dass sie sehr fachlich und taktisch wirklich sehr gut eingestellt sind. Sie agieren als Kollektiv sehr gut und haben zudem gute individuelle Qualität im Kader. Fritzy Kromp hat definitiv bereits einiges bewegt. Wir werden uns jedoch voll auf uns selbst konzentrieren, wollen unsere Stärken ausspielen und Bremen unser Spiel aufzwingen. Wir konnten in den letzten Spielen zeigen, wie dominant wir im Ballbesitz sein können. Das entspricht unserer Spielphilosophie und die wollen wir auch gegen Bremen durchziehen.“
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