1. A heiriga Has
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So hamma gspuit - 3:1 gegen Freiburg

A heiriga Has

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So hamma gspuit! Unter diesem Motto lest Ihr hier nach jedem Bundesliga-Spieltag einen bairischen Spielbericht. Hamma wieder gwunna, wia se des ghert? Oder hamma valorn, was beim Fuaßboi hoit a moi bassiern ko? Heit vazai ma Eich, was am dreiadreißigstn Spuidog gscheng is, beim Dreioans dahoam gega Freiburg.

Vorm Spui: Mia reim uns scho d’Händ! Nächstn Samsdog drom in Woifsburg derf ma dann endlich d’Moastaschoin olanga. Dann werd’s zimfdig. Oder sogn ma so: Es werd so zimfdig, wia’s wegen dem Gschiß mitm Corona hoit wern ko. Aber davor is jetzad no Freiburg zu uns in’d Arena kemma. Und a wenn ma scho Moasta san – mia woin weida jeds Spui gwinna, mia kennan ned anders. Valiern oder mit oam Punkt zfrien sei, da dafia fain uns die Gene. Trotzdem hat der Flick Hansi as erste Moi richtig durchdauscht. Nei einekemma san zwoa vo unserm junga Gmias, des wo uns so vui Freid macht, da Cuisance Michi und da Singh Sarpeet vo Neiseeland drüm. Außerdem hamma uns narrisch gfreit, dass da Hérnandez Lucki, da Martínez Javi und as erste Moi in dera Saison da Ulreich Sven spuin ham derfa. Dene drei gunnt ma’s ganz bsonders. Und dann is a scho schee dahiganga.

Fuchzennte Minutn: Fünf neie Leit, aber ananpfirsisch war Ois beim Oidn. Und wer dacht hätt, dass ma’s jetz gmiatlicha ogeh lassn, der hat se brennt. Mia ham gwiß gwusst, dass man an Streich Christian seine Freiburger ned so leicht in da Pfeif racht, des san scho heirige Hasn. Aber mia ham glei Gas gebn. Und nach ana Viertlstund steht’s dann a scho Oansnui. Da Lewy spuit im Sechzenna schee zruck aufn Kimmich Josh, es macht an Duschara, und da Boi is links unt drin im Kistl. Genau so hamma uns des dacht.

Vierazwanzigste Minutn: Da Lewy zoagt, dass a scho a a (drei „a“ auf oamoi, des gibt’s bloß auf Boarisch!) heiriga Has is. Schee zammadgspuit vom Josh, vom Müller Thomas und vom Gore. An Schuss vom Gore muaß da Schwolow Alex abproin lassn, da Lewy staubt mitm Belle ab, und es steht Zwoanui. Des lass ma uns gfoin.

Dreiadreißigste Minutn: Ja da schau her, Herr Stachelbär! Freiburg spuit’s guad, mia aweng dramhappad. Da Schmid Jonathan bringt an Boi pfundig vor unser Heisl, da Höler Lucki muaß bloß no an Hax hihoitn, und es steht Zwoaoans. Des is ja allerhand! Was san des jetz fia Pflanz?

Simmadreißigste Minutn: Und scho samma wieder zwoa Tore voraus! Da Cuisance Michi krampfet Freiburg an Boi, spuit schee aufn Hérnandez Lucki links draußd. Da Lucki flankt eine, da Lewy steht grad recht, und macht mitm Fuaß as Dreioans. Damit hätt ma des a wieder zrechtgruckt.

Zwoate Hoibzeit: Jetz war’s vorbei mit da Toreschiaßerei. Vui hat se nimma obgspuit in da zwoatn Haiftn. Ned vagessn soitat ma, dass da Ulle zwoamoi sei Mauer aufbaut und narrisch guad hoit. Und as Hechste war, dass da Hansi in da letztn hoibatn Stund no an Zirkzee Joshua, an Richards Chris und an Musiala Jamal bracht hat. Mit dene Buam stengan de Bayern vo morgn scho heit am Plotz drom!

Nachm Spui: Valiern oder Unentschiedn spuin dean mia ibahapps ned gern, und so hamma jetz a no Freiburg zwunga. Da damit geht’s jetz schnurstracks zua aufs letzte Bundesligaspui, aufn Pokal und aufd Champions League. Da Flick Hansi findt, dass ma genauso weidamacha miaßn wia jetzad gega Freiburg: „Mia woin ja immer Herr im Haus sei, mia woin vors Heisl kemma und am Gegner as Lebn schwar macha. Und des hamma a heit wieder guad hibracht. Mia miaßn jetz schaugn, dass ma ned nachlassn, a wenn ma scho Moasta san – und genauso soi’s a in Woifsburg laffa.“