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Neuer Rasen

Allianz Arena bald schon mit 70.000 Fans?

Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen (3:1) war kaum beendet, da brach bei den Verantwortlichen der Münchner Allianz Arena schon wieder rege Betriebsamkeit aus. Zwei Wochen ruht der Ball nun in der Ersten und Zweiten Liga, eine Zeit, die die München Stadion GmbH zur Runderneuerung der Spielfläche nutzen wird.

Am Montagmorgen rollten die ersten Maschinen in den neuen Münchner Fußball-Tempel und begannen mit den Arbeiten. Bis Donnerstag soll der alte Rasen komplett vom Untergrund abgefräst und der neue vollständig verlegt werden. Kostenpunkt der Aktion: Rund 100.000 Euro.

Rasen soll bis Saisonende halten

Eine Investition, die sich jedoch lohnt. Denn der neue Arena-Rasen soll auf jeden Fall bis zum Saisonende halten. „Das Thema ist bis dahin erledigt“, meinte Arena-Geschäftsführer Peter Kerspe, der bis Ende Mai 2006 noch mit 34 Spielen im Fröttmaniger Stadion rechnet. Zum Vergleich: Bislang fanden 22 Partien statt, zudem die aufwändigen Eröffnungsveranstaltungen, die den Rasen zusätzlich strapaziert haben.

Doch nicht nur die Spieler des FC Bayern haben ob des neuen Geläufs künftig Grund zur Freude. Auch für die Fans des Rekordmeisters hat die Stadion GmbH gute Nachrichten. Denn noch in dieser Woche soll beim Kreisverwaltungsreferat ein Antrag zur Erweiterung der Zuschauerkapazität von 66.000 auf 70.000 eingereicht werden.

Erster Schritt bereits gemacht

„Der Andrang ist riesengroß - gerade bei Spielen der Bayern, wo jedes Spiel ausverkauft ist – und wir wollen noch mehr Fans den Zutritt ermöglichen“, begründet Kerspe diesen Schritt. Bis Jahresende sind die Heimspiele der Magath-Elf bereits ausverkauft, allein für die Spiele gegen Juventus Turin und Werder Bremen hätte der FCB jeweils 150.000 Tickets verkaufen können.

Künftig sollen also noch mehr Fans die Möglichkeit bekommen, den Double-Gewinner aus nächster Nähe beobachten zu können. Mit dem Umbau der Sponsorentribüne auf dem Unterrang West, wo man die Sponsorensitze durch Standardseats ersetzt hat und damit die Kapazität um etwa 1.000 Plätze erhöht hat, ist der erste Schritt bereits gemacht.

Kerspe sieht keine Einwände

Zusätzliche 3.000 Plätze bei Bundesliga-Spielen werden durch die Umwandlung der Sitzplätze in der Nord- und Südkurve zu Stehplätzen frei. Nun muss das KVR prüfen, ob Aspekte wie Verkehr, Sicherheit und Logistik auch bei 4.000 zusätzlichen Stadionbesuchern zu erfüllen sind. „Nach unseren Prüfungen sehe ich keine Einwände oder Probleme, die wir nicht entkräften könnten“, so Kerspe.

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