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Neue Verträge

Vorstands-Trio soll bis Weihnachten verlängern

Nicht nur im Profi-Kader des FC Bayern, auch in der Vorstandsetage des Rekordmeisters haben wenige Wochen vor dem Jahreswechsel die Personalplanungen für die Zukunft begonnen. Die Verträge der drei Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Karl Hopfner laufen zwar erst Mitte 2006 aus, eine vorzeitige Verlängerung der Arbeitspapiere soll jedoch schon bald erfolgen.

Vereinspräsident Franz Beckenbauer, zugleich auch Vorsitzender des Aufsichtsrats, hatte schon auf der Jahreshauptversammlung Ende November signalisiert, dass das Führungstrio seine mehr als erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortsetzen soll. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Verlängerung noch vor Weihnachten

„Der Aufsichtsrat ist bemüht, vor Weihnachten die Verträge unter Dach und Fach zu bekommen“, meinte Rummenigge am Dienstag vor der Abreise des FC Bayern zum letzten Champions-League-Gruppenspiel beim FC Brügge. „Jetzt sehen wir mal zu, dass wir das hinkriegen.“

Die Troika Rummenigge/Hoeneß/Hopfner habe grundsätzlich ihre Bereitschaft signalisiert, weiter zu machen, allerdings „nur im Paket“, wie Rummenigge anmerkte. Manager Hoeneß berichtet, es sei bereits „grundsätzlich Einigkeit“ über ein Engagement über 2006 hinaus getroffen worden, noch sei dies allerdings „nicht definitiv“, betonte er auf Anfrage von fcbayern.de. „Es ist noch nichts fixiert.“

Unterschiedliche Laufzeiten

Offen ist in erster Linie die Dauer der neuen Verträge. Einen erneuten Fünf-Jahres-Kontrakt schloss Rummenigge aus. „Ich glaube nicht, dass ich für fünf Jahre verlängern möchte. Ich habe immer gesagt, dass ich kein Freund von langfristigen Lösungen bin.“ Rummenigge hält es zudem für „richtig und gut“, dass, anders als im kommenden Jahr, „nicht alle Verträge zum selben Zeitpunkt auslaufen.“

Im Falle, dass die drei Vorstandsmitglieder zum gleichen Zeitpunkt ihr Amt niederlegen, würde die Problematik für den Aufsichtsrat sehr groß werden, alle drei zu ersetzen. Und „irgendwann hören auch wir auf“, meinte Rummenigge.

Keine Alternative zu Bayern

Wie auch Hoeneß kürzlich in einem Zeitungsinterview („Für mich war es nie ein Thema“) schloss auch Rummenigge ein Engagement bei einem anderen Klub aus. „Wo soll man hingehen, wenn man bei Bayern München arbeitet?“, fragte der frühere Nationalspieler. „Das wäre ja alles nicht unbedingt eine Verbesserung, zumindest nicht in Deutschland.“

Und auch den Wechsel zu einem Verein im Ausland schloss Rummenigge aus. „Ich habe mal im Ausland gearbeitet, das war sehr interessant. Aber ich habe es nicht vor.“

Für fcbayern.de berichtet Carsten Zimmermann

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