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'Fühle mich sehr gut'

Ribéry hat Lust und macht Lust

Natürlich hat Ottmar Hitzfeld Recht. Das Spiel des FC Bayern gegen den Kreisligisten FT Gern am vergangenen Freitag sei „kein Maßstab“, betonte der FCB-Chefcoach auf Anfrage von fcbayern.de. Gegen den Kreisligisten hatte der Rekordmeister bereits nach 14 Minuten mit 4:0 geführt, 18:0 hieß es am Ende. „Gegen diesen Gegner muss man sein Können zeigen“, sagte Hitzfeld. Doch auch wenn man den siebenfachen Klassenunterschied berücksichtigt - Franck Ribéry ist besonders aufgefallen. Weil er Dinge gemacht hat, die man beim FC Bayern lange nicht mehr gesehen hatte.

Franck Ribéry hat Pirouetten gedreht wie einst Zinedine Zidane, Franck Ribéry ist mit dem Tempo eines französischen Hochgeschwindigkeitszugs ins Dribbling gegangen, Franck Ribéry kannte nur ein Ziel: das gegnerische Tor. Zweimal hat er den Ball auch dort hinein befördert. „Es hat mir großen Spaß gemacht, mit meinen neuen Kollegen zu spielen“, blickte der 24-Jährige am Tag danach auf seinen ersten Auftritt im Trikot des FCB zurück. „Ich habe große Lust, in dieser Mannschaft zu spielen und meine Stärken zu zeigen. Aber es ist mir wichtig, noch besser zu werden.“

Immer vorneweg

Der Drang, sich weiter zu verbessern, war ihm bislang in jeder Trainingseinheit anzusehen. Ribéry, der auf seinen bisherigen Profi-Stationen Spitznamen wie „Ferraribéry“ oder „Dribléry“ erhalten hat, läuft immer vorneweg. Trainieren, trainieren, trainieren - mehr hat der französische Nationalspieler bislang beim FC Bayern nicht im Sinn. „Ich hatte noch kaum Zeit, die Stadt zu besichtigen“, erzählte er.

Seine neue Heimat ist vorerst nur der FC Bayern. „Ich fühle mich sehr gut und bin toll aufgenommen worden, auch wenn ich die Sprache noch nicht spreche. Das ist eine richtige Familie hier“, berichtete er. Neben dem Training beschäftigt ihn zurzeit nur die Suche nach einem Haus für sich und seine Familie. Selbst Bier und Weißwurst hat er in seiner neuen Heimat noch nicht probiert. Als Moslem trinke er ohnehin keinen Alkohol, sagte er, „aber ich freue mich schon, mit der Mannschaft aufs Oktoberfest zu gehen.“

Titel im Visier

Ende September/Anfang Oktober wird es soweit sein, bis dahin will Ribéry schon in der Bundesliga für Furore gesorgt haben. „Wir wollen Titel gewinnen: die Meisterschaft, den Pokal und den UEFA-Cup“, sagte er, auch wenn er weiß: „Die Gegner werden supermotiviert sein gegen uns, gerade weil Bayern tolle Spieler verpflichtet hat.“ Ribéry ist einer davon.

Für fcbayern.de berichtet: Nikolaus Heindl

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