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'Grüß Gott'

Ribéry und Toni nehmen Training auf

Franck Ribéry und Luca Toni schienen es richtig spannend machen zu wollen. Erst als alle anderen Bayern-Spieler die Kabine verlassen hatten, traten auch sie aus der Tür und gingen nebeneinander her zum Trainingsplatz. Dort gab es zunächst noch ein gemeinsames Foto mit ihrem neuen Trainer Ottmar Hitzfeld, ehe für beide die Arbeit losging. Knapp 110 Minuten später war ihr erstes Training beim FC Bayern beendet.

Ribéry und Toni sind also endgültig beim FC Bayern eingetroffen - und haben gleich an ihrem ersten Arbeitstag ihre große Entschlossenheit deutlich gemacht. „Auf dem Papier haben wir eine sehr starke Mannschaft. Ziel ist es, beides zu gewinnen: Bundesliga und Pokal“, sagte Stürmer Toni. Auch Ribéry peilt Erfolge an. „Der Verein hat große Anstrengungen unternommen und viele hochqualitative Spieler verpflichtet. Jetzt wollen wir zusammen Meister werden und auch den UEFA-Cup gewinnen“, sagte er.

Großes Interesse der Fans und Medien

Beobachtet von knapp 1.000 Zuschauern und mehreren Dutzend Medienvertretern hatten die beiden Millionen-Transfers des Rekordmeisters zuvor ihre erste Trainingseinheit in München absolviert. Beide bestätigten anschließend, von den neuen Kollegen sehr gut aufgenommen worden zu sein. „Der FC Bayern hat meine Ankunft sehr gut vorbereitet und mir optimale Bedingungen geboten, als ich gestern Abend angekommen bin. Im Hotel war schon alles für mich organisiert“, berichtete Ribery.

Sowohl Manager Uli Hoeneß als auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge waren am Morgen zur Begrüßung in die Mannschaftskabine gekommen. „Wir sind glücklich, dass sie beide jetzt da sind. Wir wollten sie unbedingt, wir sind glücklich und stolz“, sagte Rummenigge.

Möglichst schnell Deutsch lernen

So schnell wie möglich sollen Toni, der mit der Nummer 9 von Giovane Elber auf Torejagd gehen wird, und Ribéry, der die „7“ von Mehmet Scholl übernahm, ins Team integriert werden und auch in München heimisch werden. Beiden Spielern wird der FC Bayern einen persönlichen Betreuer zur Seite stellen, der beim „schnellen Einleben“ helfen soll, wie Rummenigge berichtete. „Am Anfang wird es gerade Probleme mit der Sprache geben.“

„Ich habe heute in der Kabine schon Englisch, Spanisch und alle möglichen Sprachen gesprochen“, berichtete Toni, der bei der Ankunft an der Säbener Straße mit einem freundlichen „Grüß Gott“ überraschte. Der Italiener möchte neben der Sprache auch möglichst schnell München kennen lernen. Sein neues Zuhause soll deshalb möglichst zentrumsnahe sein.

Auch Jansen erstmals im Training

Während Toni im Training noch ein wenig seine Verletzungspause anzusehen war, („Ich muss einiges aufholen, hatte ja den Eingriff am Fuß“), versuchte Ribéry auch bei den Laufübungen vorneweg zu laufen. „Ich will immer gewinnen und werde jeden Tag im Training und im Spiel einhundert Prozent geben. Ich habe auch keine Angst davor, mein Trikot nass zu schwitzen oder auch mal Gras zu fressen“, sagte Ribéry.

Neben den beiden Finalteilnehmern der letzten WM absolvierte auch Marcell Jansen nach überstandener Grippe seine erste Trainingseinheit beim FC Bayern. Zudem stiegen Bastian Schweinsteiger und Valerien Ismael nach längeren Verletzungspausen wieder ins Mannschaftstraining ein, Christian Lell absolvierte ebenfalls seine erste Einheit. Am Wochenende wird dann auch Zé Roberto in München erwartet. So langsam kann Ottmar Hitzfeld die Arbeit am neuen Bayern-Team intensivieren.

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

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