präsentiert von
Menü
Poldi wieder im Kader

Bayerns Personalsituation entspannt sich

Drei Tage vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim Hamburger SV hat sich die Personalsituation beim FC Bayern ein wenig entspannt. Die zuletzt angeschlagenen Profis Franck Ribéry (Wade), Miroslav Klose (Knie), Marcell Jansen (Sprunggelenk), Hamit Altintop (Erkältung) und José Ernesto Sosa (Bandscheibe) kehrten am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining des Rekordmeisters zurück.

„Langsam kommen einige Spieler wieder zurück. Man wird sehen, wer am Sonntag dabei ist“, freute sich Abwehrspieler Philipp Lahm über die verbesserte personelle Ausgangssituation. Zwar muss man nun abwarten, wie die fünf Akteure die Trainingsbelastungen wegstecken, doch für die Partie beim HSV deuten sich für Trainer Ottmar Hitzfeld wieder mehr personelle Alternativen an.

Fragezeichen hinter Toni

Das dickste Fragezeichen vor dem Spiel beim Tabellen-Fünften steht derzeit noch hinter Luca Toni. Der Angreifer, der sich im Heimspiel am vergangenen Wochenende beim 3:0-Erfolg gegen Hannover 96 eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen hatte, absolvierte am Donnerstag abseits der Kollegen ein Individualprogramm.

Dafür steht Nationalspieler Lukas Podolski erstmals nach seiner Knie-Operation im vergangenen April wieder zur Verfügung. „Ich freue mich, dass ich wieder dabei bin nach so langer Zeit“, meinte der 22-Jährige, der am vergangenen Dienstag ein geglücktes 90-Minuten-Comeback im Testspiel beim Grashopper Club Zürich feierte.

Poldi hofft auf Kurzeinsatz

„Es hat mich sehr gefreut zu spielen, ich habe keine Probleme mehr mit dem Knie“, meinte „Poldi“, der zuletzt in der Regionalliga-Mannschaft Spielpraxis gesammelt hatte und am Sonntag auf sein Bundesliga-Comeback bei den Hanseaten hofft: „Vielleicht bekomme ich ja einen Einsatz über 10, 20 oder 30 Minuten.“

Ansprüche auf einen Platz in der Startelf stellt der ehemalige Kölner nach der langen Verletzungspause aber nicht. „Ich denke nicht, dass ich in den nächsten Wochen spielen werde, ich muss erstmal wieder meinen Rhythmus finden“, so Podolski. Der Rückstand gegenüber den Kollegen sei noch zu groß. „Klar fehlt da noch etwas, vor allem von der Luft her.“

Weitere Inhalte