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Bremen - Bayern

Die Stimmen zum FCB-Sieg im Weserstadion

Mit einem 4:0 bei Werder Bremen feierte der FC Bayern am Samstag den höchsten jemals im Weserstadion erzielten Sieg. Dabei zeigte die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld gerade im zweiten Abschnitt eine beeindruckende Vorstellung. „Ich habe gesagt, wenn wir hier in Bremen gewinnen, haben wir schon mal ein Achtungszeichen gesetzt“, meinte Kapitän Oliver Kahn nach dem Schlusspfiff.

Die Stimmen im Überblick:

Franz Beckenbauer: „Die Mannschaft ist im Vergleich zur Vorsaison in einer anderen Verfassung. Sie zeigt mehr Spielfreude und die Neuzugänge bringen eine neue Spielkultur. Von meiner Seite aus könnte es so weitergehen! Aber eine Garantie für die Deutsche Meisterschaft gibt es nicht.“

Ottmar Hitzfeld: „Die ersten 30 Minuten kamen wir nicht so recht ins Spiel, da hat Bremen gut dagegen gehalten. Wir brauchten schon eine Einzelleistung von Luca Toni, der gefoult wurde, um in Führung zu gehen. Wichtig war für mich, dass wir defensiv gut organisiert waren. Bremen hatte ganz am Anfang mal eine Chance von Sanogo, als wir ein bisschen geschlafen haben. Das darf nicht passieren. In der zweiten Halbzeit hatten wir Bremen klar im Griff. Da haben wir die Räume eng gemacht und konnten auf Konter spielen. Die Saison ist noch lang, da kann noch viel passieren. Man kann auch mal Verletzte bekommen, Pech haben. Es gibt noch sehr viele Fragezeichen.“

Oliver Kahn: „Wir sind heute sehr, sehr gut aufgetreten, haben offensiv und defensiv sehr stark gespielt. Dem Ribéry zuzuschauen, ist phasenweise schon ein Genuss, das muss man ganz ehrlich sagen. Genauso wichtig ist aber, dass wir defensiv gut stehen. Ich habe immer gesagt, wenn wir hinten gut arbeiten, dann können wir nicht nur schön spielen, sondern auch Titel gewinnen. Ich habe gesagt, wenn wir hier in Bremen gewinnen, haben wir schon mal ein Achtungszeichen gesetzt. Das war schon mal sehr wichtig.“

Thomas Schaaf: „Wir können aufgrund der personellen Situation derzeit nicht mehr anbieten. Die erste Halbzeit war schon okay, leider fehlte uns da die Durchschlagskraft im Angriff. Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, noch mal Druck aufzubauen und ranzukommen. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben uns selbst geschadet, indem wir in der Offensive sind und dann zwei Situationen zulassen, in denen Bayern auf Konter spielt. Da sind wir zu naiv an die Sache rangegangen. Es ist eine lange Saison, ob Bayern das so durchhalten kann, werde wir sehen. Sie werden sicherlich schwerere Spiele bekommen, wie wir ihnen das heute anbieten konnten.“

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