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Bayern - Gladbach

Die Stimmen zum Achtelfinal-Einzug

Der Rekordpokalsieger hat auf dem Weg ins anvisiert Pokalfinale in Berlin auch die zweite Hürde genommen. In einem gutklassigen und kurzweiligen Spiel besiegte der FC Bayern den alten Rivalen aus den 70er Jahren, Borussia Mönchengladbach, mit 3:1 (0:0). Nach der Partie in der ausverkauften Allianz Arena zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. Die Münchner über das Erreichen des Achtelfinales, die Gladbacher, als Tabellenführer der zweiten Liga nach München gekommen, über eine gute und couragierte Leistung beim hoch favorisierten FCB.

Die Stimmen zum Spiel:

Ottmar Hitzfeld: „Wir haben heute gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Gladbach hat sehr viel Substanz und könnte locker in der ersten Liga mitspielen. Es war klar, dass wir Geduld haben müssen, Gladbach hat sich gewehrt und frech nach vorne gespielt. Das 1:0 ist für den Favoriten dann immer ein Vorteil. Danach musste Gladbach öffnen und wir hatten mehr Räume. Ich muss Mönchengladbach ein Kompliment machen, sie waren spielerisch sehr stark und haben sich einige Chancen rausgespielt, mehr als andere Mannschaften hier in München.“

Jos Luhukay: „Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit richtig gut in der Defensive gestanden haben und die Räume eng gemacht haben. Es war schade, dass wir kurz vor der Halbzeit nicht in Führung gehen konnten, das wäre auch mental ein guter Moment gewesen. Das erste Tor war sehr unglücklich, wir waren gerade erst wieder auf dem Platz, da hat die Konzentration gefehlt. Anschließend war die individuelle Stärke und Kaltschnäuzigkeit von Luca Toni zu sehen. Der Anschlusstreffer hat gezeigt, dass die Mannschaft sich nicht aufgegeben hat. Es war schade, wie haben alles gegeben und es war ein bisschen unglücklich. Aber ich glaube, dass hier noch einige Mannschaften verlieren werden. Meine Mannschaft kann heute mit erhobenem Kopf den Platz verlassen.“

Marcell Jansen: „Ich denke, das war ein gutes und offenes Spiel, beide Mannschaften haben gut nach vorne gespielt, es gab einige Torchancen. Im Endeffekt sind wir natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben, aber das zeigt auch, wie gut Gladbach drauf ist. Ich glaube, heute können beide Mannschaften zufrieden sein.“

Michael Rensing: „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, die Gladbacher waren sehr, sehr gut geordnet, haben auch gut mitgespielt, was uns normalerweise entgegenkommt. Aber wir waren zum Teil unkonzentriert und nachlässig. In der Pause haben wir uns vorgenommen, noch mehr Einsatz und Entschlossenheit zu zeigen, noch eine Schippe draufzulegen und ich denke, das ist ganz gut gelungen.“

Luca Toni: „Ich freue mich immer, wenn ich ein Tor schieße und vor allem, wenn es ein 1:0 ist und ich der Mannschaft damit helfen kann. Gladbach ist eine sehr gut organisierte Mannschaft, die es uns sehr schwer gemacht hat. Aber wir haben unsere Klasse gezeigt und letztendlich verdient gewonnen.“

Christofer Heimeroth: „Ich glaube, wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt und hatten unsere Torchancen. Dann haben uns die Bayern wehgetan mit dem frühen Gegentor in der zweiten Halbzeit, da sehen wir nicht gut aus. Das war natürlich ärgerlich. Wenn man sieht, wie wir heute gespielt haben, dann können wir da für die nächsten Wochen viel Positives rausziehen.“

Alexander Voigt: „Uns hat heute ein Tor in der ersten Halbzeit gefehlt, wo wir doch die eine oder andere Möglichkeit hatten. Bayern hat dann die individuelle Klasse, die Dinger rein zu machen, bei uns fehlt das einfach. Wir haben gezeigt, dass wir ganz ordentlich Fußball spielen können.“

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