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Testlauf bestanden

Miroslav Klose vor Comeback

So ein fußballfreies Wochenende kann für einen Nichtnationalspieler wie Mark van Bommel schon mal sehr nützlich sein in Sachen Familienzusammenkunft. Sein Schwiegervater Bert van Marwijk, von Beruf Trainer des aktuellen holländischen Tabellenführers Feyenoord Rotterdam, weilt in diesen Tagen bei seiner Tochter und ihrem Mann in München. Am Samstagmorgen schaute er mit den beiden Enkelsöhnen an der Säbener Straße vorbei und verfolgte gespannt das Training von Schwiegersohn Mark und dessen Kollegen vom FC Bayern.

„Wir haben am Wochenende auch frei gemacht. Da habe ich die Gelegenheit genutzt, mal meine Familie in München zu besuchen. So oft habe ich ja nicht die Gelegenheit dazu“, berichtete Van Marwijk fcbayern.de. Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund zeigte sich mit dem bisherigen Saisonverlauf bei Feyenoord „sehr zufrieden“. Auch mit dem Ex-Bayern-Torjäger Roy Makaay könne er nur „zufrieden sein“. Mit fünf Toren und vier Assists ist Roy an mehr als der Hälfte der bisher 16 Ligatreffern von Feyenoord beteiligt gewesen.

Klose macht gute Fortschritte

Eine ähnliche Erfolgsquote kann Miroslav Klose aufweisen, einer der Nachfolger von Makaay beim FC Bayern. Bei bisher sieben Saisoneinsätzen traf er sensationelle acht Mal ins Schwarze und gab für weitere vier Tore seiner Mitspieler die Vorarbeit. Und wie es aussieht, hat der zuletzt verletzte Nationalspieler schon am kommenden Wochenende in Bochum wieder die Chance, seine Erfolgsbilanz für den FCB weiter auszubauen.

Am Samstag nahm Klose nämlich erstmals seit seiner am 29. September beim Auswärtsspiel in Leverkusen erlittenen Knieverletzung wieder am Mannschaftstraining teil. „Das war heute ein Testlauf für ihn. Er konnte das Programm gut absolvieren und ich denke, dass er ab Dienstag wieder voll mitmachen kann“, sagte Co-Trainer Michael Henke nach der Einheit am Samstagmorgen, die er für seinen in der Schweiz beschäftigten Chef Ottmar Hitzfeld leitete.

Bayern haben intensiv gearbeitet

Klose dürfte also in einer Woche in Bochum wieder auflaufen können. Auch Jose Sosa könnte bis dahin wieder zum Kader gehören. Der Argentinier hat nach mehrwöchiger Verletzungspause die komplette letzte Woche am Mannschaftstraining teilgenommen. Dafür fehlte am Samstag wie schon an den Vortagen der Brasilianer Zé Roberto. „Er hat eine schwere Grippe. Und es hat ihn ziemlich umgehauen“, berichtete Henke, der hofft, dass Zé nach dem freien Wochenende wieder mitmachen kann.

Trotz der aufgrund von vielen Länderspielabstellungen wieder Mal kleinen Trainingsgruppe zeigte sich Henke zufrieden mit dem absolvierten Programm in den letzten Tagen: „Wir haben intensiv gearbeitet. Ich denke davon werden die Spieler, die dabei waren, in den nächsten Wochen noch profitieren.“ Erst am Dienstag steht die nächste Einheit auf dem Programm. „Jetzt haben wir aber erst Mal zwei freie Tage. Das ist gut für die Regeneration von Kopf und Körper.“ Und dafür, dass Fußball-Familien wie die Van Bommels/Van Mawijks auch während der Saison ein paar gemeinsame Tage verbringen können.

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

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