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Wiedergutmachung angesagt!

Mit Teamspirit zurück in die Erfolgsspur

Es geht wieder los! Zwei Wochen nach der ersten Saisonniederlage rollt für den FC Bayern in der Bundesliga (endlich) wieder der Ball. Und beim Rekordmeister scheint man den Anpfiff zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg kaum noch abwarten zu können. „Es ist wichtig, dass wir wieder einen positiven Trend setzen, dass wir drei Punkte holen, um unsere Tabellenspitze zu festigen“, sagte Ottmar Hitzfeld vor der Partie gegen den niedersächsischen Tabellenelfen.

0:0 in Bochum, 0:0 gegen Frankfurt und dann das 1:3 in Stuttgart - so lauten die Ergebnisse des FC Bayern in den letzten drei Bundesligaspielen. Von sechs Punkten schmolz der Vorsprung auf die Verfolger auf nur noch einen Zähler. Für Hitzfeld ist daher nun „Wiedergutmachung angesagt. Wir wollen uns nach zuletzt schlechten Ergebnissen rehabilitieren.“

Hitzfeld fordert 100 Prozent

„Da unsere Mannschaft aus den letzten drei Ligaspielen nur zwei Punkte geholt hat, messe ich dem Duell mit dem VfL besondere Bedeutung zu“, betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Ein weiterer Punkteverlust gegen die „Wölfe“ und dem FCB droht, erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze zu verlieren. „Wir brauchen diese drei Punkte für unser Ziel Deutsche Meisterschaft“, weiß Hitzfeld um die Wichtigkeit dieses Spiels.

Der Bayern-Coach nahm seine Mannschaft in die Pflicht. „Wir müssen 100 Prozent abrufen, das war in Stuttgart nicht der Fall“, sagte er, und forderte von seinen Spielern, wieder als Team aufzutreten. „Das hat mit in Stuttgart überhaupt nicht gefallen. Die defensive Organisation wurde vernachlässigt, da haben einige Spieler zu wenig Disziplin gezeigt“, sagte Hitzfeld, und kündigte mit den betroffenen Akteuren Einzelgespräche an.

Wolfsburgs Stärken liegen in der Offensive

„Die letzten drei Spiele in der Bundesliga haben gezeigt, dass wir nicht im Vorbeilaufen oder mit 70 Prozent ein Spiel gewinnen. Auch wir müssen uns an der 100-Prozent-Marke bewegen“, mahnte Kapitän Oliver Kahn. Die Rückkehr von Wolfsburg-Coach Felix Magath an alte Wirkungsstätte dürfte für Kahn und Co. Warnung und Ansporn zugleich sein und dem Spiel einen besonderen Reiz verleiten.

Auch wenn die „Wölfe“ bislang eine durchschnittliche Saison spielen und zuhause und auswärts jeweils acht Punkt eingefahren haben, sind sie auf gar keinen Fall zu unterschätzen. „Wolfsburg ist eine Mannschaft, die auch nach vorne spielt und die Stärken sicherlich in der Offensive hat. Sie haben in jedem Spiel mindestens ein Tor gemacht“, erklärte Hitzfeld, der wiederum Schwachstellen in der Wolfsburger Defensive erkannt haben will: „Da sind sie noch nicht so eingespielt.“

VfL bisher in München ein Punktelieferant

Wie der FCB hat auch Wolfsburg im Sommer eine Runderneuerung seines Kaders vorgenommen. „Wolfsburg hat viel Substanz, mehr als viele andere Mannschaften in der Bundesliga“, sagte Hitzfeld. Der Bayern-Coach ist überzeugt, dass die Magath-Truppe in der Allianz Arena nicht nur mauern wird. „Sie werden sicherlich mitspielen und nicht wie Frankfurt nur hinten drinstehen und verteidigen.“

Die Statistik spricht jedenfalls klar für den Spitzenreiter: In zehn Partien konnten die Wölfe beim FC Bayern nur einmal punkten. Dabei soll es auch bleiben. Rummenigge sagte: „Wenn wir die Tabellenführung verteidigen und als Herbstmeister in die Winterpause gehen wollen, bedarf es eines Sieges.“

So könnten sie spielen:

FC Bayern: Kahn - Lell, Demichelis, Van Buyten, Lahm - Altintop, Van Bommel, Zé Roberto, Ribery - Klose, Toni
Außerdem im Kader: Rensing, Ottl, Podolski, Sosa, Kroos, Sagnol, Schlaudraff

VfL Wolfsburg: Jentzsch - Riether, Simunek, Costa, Schäfer - Josué, Gentner - Dejagah, Marcelinho, Krzynowek - Grafite

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

Heimbilanz: 9-1-0, 28:7 Tore

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

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