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Sagnols Wechselgedanken

Rummenigge: 'Wir werden uns zusammensetzen'

Am vergangenen Samstag, beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg, gehörte er zum ersten Mal seit fast acht Monaten wieder zum Kader des FC Bayern, die Fans feierten ihn erstmals wieder mit lang gezogenen „Willyyyyy“-Rufen, gespielt hat Willy Sagnol, der wegen eines Knorpelschadens im Knie seit April ausgefallen war, aber (noch) nicht.

Dennoch sorgte der Franzose, der seit 2001 beim FC Bayern spielt und noch einen Vertrag bis 2010 besitzt, für Schlagzeilen. Beim Verlassen der Allianz Arena erzählte er nämlich: „Ich habe den Verein schon vor Wochen gebeten, dass ich im Winter weg kann.“ Willy Sagnol vor dem Absprung? Beim Abflug zum UEFA-Cup-Spiel beim SC Braga am Mittwoch hat Karl-Heinz Rummenigge erstmals Stellung genommen zu Sagnols öffentlich gemachten Wechselabsichten.

'Er will spielen'

„Das ist der falsche Weg, den er eingeschlagen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern. Am Montag haben Vorstand und Trainer ausführlich mit Sagnol gesprochen. „Wir haben ihm dringend empfohlen, bis zur Winterpause Ruhe zu geben“, sagte Rummenigge, „am 20./21. Dezember werden wir uns dann zusammensetzen und die Dinge besprechen.“

Berichte, private Gründe seien der Grund für Sagnols Abwanderungsgedanken, hält Rummenigge für eine Erfindung der Medien. „Das einzige Problem ist, dass er spielen will.“ Doch genau das ist in den laut Rummenigge „schwierigen Wochen“ vor der Winterpause, in denen der FC Bayern sowohl in der Bundesliga als auch im UEFA-Cup seine Tabellenführung sichern will, schwierig. „Ich habe Verständnis dafür, dass der Trainer ihn in der heißen Phase gegen Wolfsburg nicht eingewechselt hat“, sagte der FCB-Chef.

Im Training hart arbeiten

Rummenigge ließ aber auch durchblicken, dass der FC Bayern Sagnol nur ungern abgeben würde. „Willy ist ein super Spieler - wenn er in bester Verfassung ist. Nach so einer langen Verletzung braucht man aber Zeit, in die beste Verfassung zu kommen.“ Rummenigges Empfehlung lautet daher: „Er soll im Training weiter hart arbeiten.“ Schritt für Schritt wird er dann mit Sicherheit auch zu seinen Einsätzen kommen.

Für fcbayern.de berichtet: Nikolaus Heindl

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