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Sosa im Interview

'Es war ein sehr schönes Gefühl'

Er war einer der großen Pechvögel der Hinrunde. Nach einer guten Saisonvorbereitung musste José Ernesto Sosa wegen einer Sprunggelenksverletzung und anhaltenden Rückenbeschwerden immer wieder pausieren. Statt an der Seite der großen Stars wie Franck Ribéry, Misroslav Klose oder Luca Toni seine technischen Fähigkeiten präsentieren zu können, musste der Argentinier darum kämpfen, nicht den Anschluss zu verpassen.

Immerhin konnte der Argentinier seine Verletzungspausen dazu nutzen, sich in München einzuleben. „Er ist der Fleißigste im Deutsch-Lernen“, lobte ihn Ottmar Hitzfeld. Der FCB-Trainer ist überzeugt, dass Sosa in der Rückrunde noch für Furore sorgen wird. „Er hat das Potenzial und die Mentalität, sich durchzubeißen. Er ist ein Kämpfer.“

Noch bevor es in die Winterpause geht, konnte Sosa am vergangenen Samstag endlich einmal 90 Minuten Spielpraxis sammeln. Im Heimspiel gegen den MSV Duisburg feierte der 22-Jährige sein Startelf-Debüt in der Allianz Arena. Danach sprach er mit fcbayern.de.

Das Interview mit José Ernesto Sosa:

fcbayern.de: José, das erste Spiel von Anfang an vor eigenem Publikum, wie war’s?
José Ernesto Sosa: „Sehr gut, in erster Linie bin ich sehr glücklich darüber, dass ich spielen durfte. Ich hatte große Lust und war sehr motiviert, endlich mein erstes Spiel zuhause von Beginn an machen zu können. Es ist ehrlich gesagt ein sehr schönes Gefühl.“

fcbayern.de: Aber zum großen Glück hat leider das richtige Ergebnis gefehlt. Wie beurteilst Du das 0:0 gegen Duisburg?
Sosa: „Natürlich haben wir mit diesem Ergebnis nicht gerechnet, wir haben zuhause gespielt und hätten das Spiel gewinnen können. Aber so ist das nunmal. Das Wichtige ist, dass wir weiter an uns arbeiten und uns weiter verbessern. Wir sind immer noch Erster und ich bin überzeugt, dass wir es im nächsten Spiel besser machen werden.“

fcbayern.de: Was waren aus Deiner Sicht die Gründe für das Remis?
Sosa: „Eigentlich die gleichen wie immer. Wenn es gegen den FC Bayern geht, igeln sich die Mannschaften ein, machen die Räume eng, da ist es schwierig, zum Abschluss zu kommen. Und aus den Chancen die wir hatten, konnten wir kein Kapital schlagen, so einfach ist das.“

fcbayern.de: Wie siehst Du die Chancen, gegen Hertha BSC wieder von Beginn an zu spielen?
Sosa: „Ich glaube immer daran, dass ich spielen kann, zumal ich mich im Moment wirklich gut fühle. Ich weiß natürlich, dass mir noch der Rhythmus und die Spielpraxis fehlen. Aber wichtig ist auch, das Vertrauen der Mitspieler und des Trainerstabs zu fühlen, und das ist der Fall.“

Das Interview führte: Carsten Zimmermann

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