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Sonderschicht für FCB-Trio

Wie schon am Tag zuvor herrschte auch am Dienstag zum Teil reges Treiben auf dem Trainingsplatz des FC Bayern an der Säbener Straße. So absolvierten valerien Ismael und Willy Sagnol ein individuelles Programm unter der Obhut von Thomas Wilhelmi und Zvonko Komes. Bastian Schweinsteiger hingegen machte nach überstandener Kniereizung den nächsten Schritt Richtung Mannschaftstraining und übte mit der Regionalliga-Mannschaft von Trainer Hermann Gerland.

Lange Pause für Arminia-Torwart Hain
Arminia Bielefeld muss im Kampf um den Klassenverbleib vorerst auf Mathias Hain verzichten. Der Torhüter der Ostwestfalen zog sich beim 0:1 gegen den FC Bayern am Sonntag einen Brustbein-Anbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Absplitterung an einem Halswirbel zu. Das ergab eine medizinische Untersuchung am Montag. Nach Auskunft der Ärzte muss Hain eine Pause von vier bis sechs Wochen einlegen. Nach einem folgenschweren Zweikampf mit Bayern-Torjäger Miroslav Klose kurz vor der Halbzeit hatte Hain über starke Schmerzen und zwischenzeitlichen Gedächtnisverlust geklagt.

Duisburg bangt um Ishiaku
Vier Tage vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern bangt Bundesliga-Aufsteiger MSV Duisburg um den Einsatz seines Stürmers Manasseh Ishiaku. Wie der MSV mitteilte, konnte der 24-Jährige wegen seiner beim 1:0-Sieg gegen Nürnberg erlittenen Oberschenkel-Prellung am Dienstag nicht trainieren. Verteidiger Roque Junior absolvierte nach einer überstandenen Muskelverhärtung indes wieder Laufeinheiten und soll in München zur Verfügung stehen.

Spielplanproblematik: TV-Sender zeigen sich gesprächsbereit
In den Diskussionen um die Spielplangestaltung in der Bundesliga signalisieren die übertragenden Fernsehanstalten Gesprächsbereitschaft. „Wenn es dem Wohle des deutschen Fußballs dient, werden wir uns gern alles anhören“, sagte Ralph Fürther, Leiter Sportkommunikation des Pay-TV-Senders Premiere, der alle Partien live zeigt. Auch das Deutsche Sport-Fernsehen (DSF), das die beiden Spiele am Sonntag in einer Zusammenfassung zeigt, zeigte sich offen für Gespräche. „Natürlich sind wir bereit, an einer vernünftigen Lösung für alle beteiligten Partner mitzuarbeiten“, meinte Chefredakteur Sven Froberg. In den letzten Wochen war immer wieder von „Wettbewerbsverzerrung“ gesprochen worden, weil die im UEFA-Pokal aktiven Mannschaften zum Teil keine 48 Stunden nach einem Spiel bereits wieder in der Bundesliga antreten müssen.

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