präsentiert von
Menü
Reaktionen

Auch die Kanzlerin freut sich auf Klinsmann

Es ist die Nachricht des Tages: Jürgen Klinsmann wird ab 1. Juli 2008 Nachfolger von Ottmar Hitzfeld auf der Trainerbank des FC Bayern. Die überraschende Verpflichtung hat in ganz Deutschland für vielfältige Reaktionen gesorgt. fcbayern.de hat einige Stimmen zusammengestellt.

Reaktionen zur Rückkehr von Jürgen Klinsmann zum FCB:

Angela Merkel (laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm): „Die Kanzlerin freut sich wie Millionen Fußballfans in Deutschland, dass Jürgen Klinsmann jetzt zurückkommt nach Deutschland und dort seine Kunst zur Geltung bringt.“

Günther Beckstein (Ministerpräsident Bayern): „Die Entscheidung des ehemaligen Nationaltrainers Jürgen Klinsmann, als Trainer zum FC Bayern zu kommen, zeigt die hohe Attraktivität dieser europäischen Spitzenmannschaft und zugleich die hohe Lebensqualität im Freistaat Bayern. Hier lebt und arbeitet man einfach gerne. Ich wünsche dem FC Bayern und seinem künftigen Trainer Jürgen Klinsmann alles Gute und viel Erfolg bei internationalen Fußballwettbewerben und natürlich auch in der Bundesliga.“

Edmund Stoiber (Verwaltungsbeiratsvorsitzender des FC Bayern München): „Mit Jürgen Klinsmann ist den Bayern ein echter Coup gelungen. Klinsmann hat die Nationalmannschaft mit seiner Persönlichkeit und frischen Ideen wieder auf Weltklasseniveau gebracht. Er hat mit begeisterndem Offensiv-Fußball die Herzen der Fans im Sturm erobert. Das wünsche ich mir auch für den FC Bayern.“

Franz Beckenbauer (FCB-Präsident): „Ich freue mich auf die Zeit mit Jürgen Klinsmann. Ich finde die Entscheidung nicht mutig, sondern klug und durchdacht. Jürgen Klinsmann hatte mit seinen neuen Methoden bei der Nationalmannschaft Erfolg. Und ich bin sicher er wird auch beim FC Bayern Erfolg haben.“

Joachim Löw (Bundestrainer): „Für mich persönlich ist das eine Überraschung. Doch nach unseren Telefonaten in den letzten Wochen und Monaten war ich mir sicher, dass er sehr schnell wieder auf eine Trainerbank zurückkehren wird. Er ist eine absolute Bereicherung für den deutschen Fußball. Insgesamt ist es ein spannendes Projekt, dass ein ehemaliger Bundestrainer, der viel bewegt hat, einen deutschen Spitzenklub trainiert. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Theo Zwanziger (DFB-Präsident): „Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen. Es ist eine tolle Sache, dass Jürgen Klinsmann wieder nach Deutschland zurückkehrt. Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen.“

Gerhard Mayer-Vorfelder (ehemaliger DFB-Präsident): „Es ist toll, dass Jürgen Klinsmann wieder nach Deutschland zurückkommt. Er hat mir schon vor längerer Zeit gesagt, dass er wieder ein Traineramt übernehmen werde. Das es jetzt der FC Bayern geworden ist, ist schon ein Knaller. Nach den Erfahrungen, die ich mit ihm gemacht habe, bin ich sicher, dass er es schafft - die Bayern kann man zu dieser Wahl nur beglückwünschen.“

Oliver Bierhoff (Nationalmannschafts-Manager): „Jürgen ist einfach immer für eine Überraschung gut, was er auch in seiner Funktion als Bundestrainer bewiesen hat. Er ist eine Bereicherung für die Liga und es wird auf jeden Fall spannend mit ihm werden. Ich freue mich, dass er wieder dauerhaft in Deutschland ist.“

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär): „Für mich persönlich ist das eine Riesenüberraschung. Ich freue mich über die Entscheidung und denke, dass durch sie eine noch stärkere Allianz zwischen dem DFB und einem der wichtigsten Vereine der Bundesliga entstehen wird.“

Klaus Allofs (Geschäftsführer Werder Bremen): „Für mich ist das keine ganz große Überraschung. Das ist die erwartet große Lösung. Ich hoffe nur, dass er kein Meisterteam übernehmen wird. Ansonsten ist es für uns von keiner großen Bedeutung. Ich befürchte jetzt aber keine große Abwanderung von Nationalspielern in Richtung München.“

Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): „Herzlichen Glückwunsch FC Bayern, das war ein echter Coup. Überrascht war ich aber nicht. Ich habe sogar damit gerechnet.“

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): „Dass Jürgen irgendwann ein Trainerjob übernehmen würde, war klar. Ich hätte erst erwartet, dass er nach England geht. Doch es ist schön für die Bundesliga. Und es ist gut für Jürgen, der einen tollen Verein übernimmt. Das passt.“

Mirko Slomka (Trainer FC Schalke 04): „Für den deutschen Fußball ist das eine sehr spannende Entscheidung. Ich hatte mit Jürgen Klinsmann vor und während der Weltmeisterschaft 2006 einen hervorragenden Kontakt. Das ist eine interessante Wahl. Ich glaube nicht, dass diese frühe Bekanntgabe, wer der Nachfolger von Ottmar Hitzfeld bei Bayern München wird, Auswirkungen auf die Leistungen der Mannschaft hat. Ottmar Hitzfeld ist ein hervorragender Kollege, der alles daran setzen wird, die Ziele des Vereins zu erreichen. Daher gehe ich davon aus, dass diese Konstellation bis zum Saisonende halten wird.“

Dieter Hecking (Hannover 96): „Ich denke, dass sich die Bayern und Jürgen Klinsmann die Entscheidung gut überlegt haben. Wenn man sieht, was Klinsmann aus der deutschen Nationalmannschaft gemacht hat, ist das für den FC Bayern eine sehr gute Entscheidung.“

Thomas Doll (Trainer Borussia Dortmund): „Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht. Aber der FC Bayern wollte offenbar schnell Ruhe und Klarheit haben. Klinsmann hat bewiesen, dass er großem Druck standhalten kann. Er ist immun gegen Kritik.“

Udo Lattek (Ex-Bayern-Trainer): „Ich bin total von den Socken, weil ich mit allen Eventualitäten gerechnet habe, aber nicht mit der Option Klinsmann. Bayern München hat schon die Tapferkeitsmedaille dafür verdient, Klinsmann zu verpflichten. Ich drücke ihnen nur alle Daumen, dass das gut geht, weil Klinsmann ja noch keine Erfahrung in Bezug auf Training einer Mannschaft hat.“

Weitere Inhalte