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Zahlen & Fakten

Eine Hinrunde der FCB-Rekorde

Rekordmeister heißt er, Rekordmeister ist er - der FC Bayern hat in der zurückliegenden Hinrunde einmal mehr für zahlreiche Bestmarken gesorgt. fcbayern.de fasst zusammen, welche Rekorde der FC Bayern in der ersten Saisonhälfte 2007/08 auf- bzw. eingestellt hat - die Mannschaft, einzelne Spieler, die Fans und die Finanzen.

Die Rekord-Bayern:

Der Durchmarsch
Von Spieltag 1 bis 17 an der Tabellenspitze - das hat in der Bundesliga bisher nur der FC Bayern geschafft, in dieser Saison zum fünften Mal. Damit wurde der FC Bayern zum 16. Mal Herbstmeister, nach 13 der bislang 15 Halbzeittitel feierten die Münchner am Ende auch die Meisterschaft. Dabei gelang es dem Rekordmeister sogar drei Mal, vom ersten bis zum letzten Spieltag auf Platz eins zu stehen.

Die Beton-Defensive
Mit nur acht Gegentoren in der Hinrunde stellte der FC Bayern einen neuen Vereinsrekord auf. Die alte Bestmarke (elf Gegentore) stammte aus der Saison 1988/89. Fast hätte es sogar zu einem neuen Bundesligarekord gereicht. Den hält seit der Saison 2003/04 der VfB Stuttgart (sieben Gegentore). Eine neue Ligabestmarke stellte die FCB-Defensive aber zumindest vor eigenem Publikum auf. Nur zwei Treffer kassierten die Münchner in den acht Bundesliga-Heimspielen der Hinrunde. Damit übertrafen sie den Drei-Gegentore-Rekord von Werder Bremen aus der Saison 1987/88.

Der Seriensieger
Der 10. November 2007 war ein historisches Datum in der Bundesliga-Hinrunde. Es markiert den Tag, an dem der FC Bayern seine einzige Niederlage in der ersten Saisonhälfte kassierte. Gleichzeitig endete damit eine saisonübergreifende Serie von 24 Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage, mit der die Bayern ihren Vereinsrekord einstellten. In den 80er Jahren hatten die Münchner schon zwei Mal je 24 Pflichtspiele in Folge nicht verloren. Vier Wochen nach der Niederlage in Stuttgart untermauerte der FCB gegen den MSV Duisburg seinen Ruf als „Serientäter“. Durch ein 0:0 blieb der Rekordmeister zum 23. Mal in Folge unbesiegt gegen die „Zebras“ - kein Klub kann eine so lange Erfolgsserie gegen einen anderen Bundesligisten vorweisen.

Der Turbostart
26 Punkte nach zehn Spielen - damit hat der FC Bayern in der Hinrunde einen neuen Bundesliga-Startrekord aufgestellt. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (1995/96) hat noch kein Team nach dem zehnten Spieltag mehr Zähler auf dem Konto gehabt. Bislang lag die Bestmarke bei 25 Punkten, die der FC Bayern (1998/99, 2001/02, 2005/06), Bayer Leverkusen (2003/04) und der 1. FC Kaiserslautern (1997/98) erreicht hatten. Unerreicht bleibt allerdings weiterhin der Startrekord aus der Saison 1980/81, als die Bayern-Elf um Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge - umgerechnet auf die Drei-Punkte-Regel - 27 Punkte sammelte.

Der Rekord-Kahn
Es ist seine letzte Profi-Saison und schon zur Halbzeit hat Oliver Kahn neue Bestmarken aufgestellt. Beim 1:0-Erfolg in Bielefeld knackte der 38 Jahre alte FCB-Kapitän als erster Bundesligaspieler die Marke von 300 Siegen. Rekordhalter in dieser Kategorie war Kahn ohnehin schon vor Manfred Kaltz (291 Siege). Gleichzeitig stellte der „Titan“ in Bielefeld einen neuen Vereinsrekord auf. Es war sein 250. Bundesligasieg im FCB-Trikot, womit er Sepp Maier (249) überholte. Schon am vierten Spieltag (in Hamburg) wurde Kahn darüber hinaus neuer Bundesliga-Rekordtorhüter. Es war sein 535. Spiel im deutschen Fußball-Oberhaus, wodurch der FCB-Keeper den bisherigen Rekordhalter Eike Immel (534) hinter sich ließ.

Der Rekord-Toni
Dass Italiener verteidigen können, ist bekannt - dass sie auch Tore schießen können, bewies Luca Toni in der abgelaufenen Hinrunde. Mit 17 Toren in 21 Pflichtspielen überwintert der italienische Weltmeister als Toptorjäger des FC Bayern. Zum Abschluss steuerte er beim 6:0 gegen Aris Thessaloniki vier Treffer bei und stellte damit den UEFA-Pokal-Vereinsrekord von Jürgen Klinsmann ein. Dieser hatte zwölf Jahre zuvor (21. November 1995) beim 4:1-Sieg gegen Benfica Lissabon ebenfalls vier Tore in einem Spiel erzielt. In der gesamten Europapokalgeschichte des FC Bayern traf nur ein Spieler öfter in einer Partie: Gerd Müller (fünf Tore beim 9:0 gegen Omonia Nikosia im Europapokal der Landesmeister am 24. Oktober 1972).

Der Fan-Boom
Acht Spiele, acht Mal ausverkauft - so lautet die tolle Zuschauerbilanz des FC Bayern bei Bundesliga-Heimspielen. Der Rekordmeister stellte damit seine Bestmarke aus der Saison 2005/06 ein, in der ebenfalls alle acht Liga-Spiele der Hinrunde ausverkauft waren. Insgesamt war die Allianz Arena in der ersten Saisonhälfte in zehn von zwölf Heimspielen des FC Bayern bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei den UEFA-Cup-Partien gegen Belenenses Lissabon und Aris Thessaloniki fehlten jeweils nur 2.000 Zuschauer, um ebenfalls ausverkauft melden zu können.

Die Rekordfinanzen
Auch finanziell blickt der FC Bayern auf eine äußerst erfolgreiche Hinrunde zurück. Auf der Jahreshauptversammlung im November präsentierte der deutsche Rekordmeister einmal mehr Rekordzahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr (2006/07). Umsatz (225,8 Millionen Euro) und Gewinn nach Steuern (18,9 Millionen Euro) bedeuteten ebenso neue Bestmarken wie die Zahl der Vereinsmitglieder (135.752) sowie der Fanklubs (2.329).

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