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Hilfe und Orientierung

FC Bayern führt Verhaltenskodex ein

Ottmar Hitzfeld ist ein Mann der Tat. Beim Trainingsauftakt nach der Winterpause am 7. Januar hatte der Trainer des FC Bayern angekündigt, einen Verhaltenskodex in seinem Team einführen zu wollen. Knapp vier Wochen später wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt. Am Mittwoch verabschiedeten der Klub, die Mannschaft und Trainer Ottmar Hitzfeld einen Verhaltenskodex für die Spieler.

„Es geht darum, dass die Spieler eine Orientierung und Richtlinien haben, wie sie sich zu verhalten haben“, erklärte Hitzfeld das Dokument, das jeder Spieler in schriftlicher Form ausgehändigt bekam. Inhaltlich geht es dabei um den Umgang miteinander, mit dem Vorstand, dem Verein, aber auch um den Umgang mit der Presse und dem Auftreten der Mannschaft und des Einzelnen in der Öffentlichkeit.

Hilfe für junge Spieler

Hitzfeld bezeichnete den Verhaltenskodex, den er „zusammen mit dem Vorstand“ ausgearbeitet hat, als „Hilfe für junge Spieler und ausländische Spieler, die uns noch nicht so gut kennen, die die Philosophie des FC Bayern nicht so gut kennen.“ Die Mannschaft habe dieses Papier „sehr willkommen geheißen“, berichtete Hitzfeld.

So habe der Mannschaftsrat um Kapitän Oliver Kahn aktiv daran mitgearbeitet und Verbesserungsvorschläge eingebracht, „damit wir einfach ein gemeinsames Papier haben.“ Hitzfeld betonte, dass es sich ausschließlich um einen Verhaltenskodex und nicht um einen Strafenkatalog handle. „Es geht generell darum, dass der FC Bayern erfolgreich ist.“

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