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Rückrunden-Startelf steht

FCB geht gut vorbereitet auf Triple-Jagd

Auf den ersten Derby-Sieg gegen den TSV 1860 in der Allianz Arena muss der FC Bayern auch nach dem dritten Versuch weiter warten, doch das hakten die Beteiligten beim Rekordmeister schon kurz nach dem Schlusspfiff ab. Denn trotz des 1:1 (0:0) gegen die Löwen sieht sich der Bundesliga-Herbstmeister bestens gerüstet für die Rückrunde und die Jagd auf drei mögliche Titel.

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht so sehr zufrieden, mit dem Spiel schon. Ich denke, wir sind gut vorbereitet“, sagte Manager nach dem 50. Unentschieden im insgesamt 203. Münchner Derby. Auch aus Sicht von Trainer Ottmar Hitzfeld kann die zweite Halbserie für seine Mannschaft beginnen. „Testspiele geben keinen Aufschluss über die Form. Wir sind in einer sehr guten Verfassung, ich bin sehr optimistisch“, sagte der 59-Jährige und betonte: „Wir sind auf dem richtigen Weg“.

Wuppertal wichtiger als Derby

Dieser führt den FCB zunächst am Dienstag zum DFB-Pokalachtelfinale gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV in die SchalkeArena und drei Tage später zum Bundesligaauswärtsmatch beim abstiegsbedrohten FC Hansa Rostock. Deswegen wollte auch Linksverteidiger Philipp Lahm das Derby-Resultat nicht überbewerten. „Wir wollten unbedingt gewinnen, aber die Spiele Dienstag und Freitag sind wichtiger als das heutige.“ Denn da zählt für den Bayern nur ein Sieg.

Hitzfeld hatte schon vor dem Derby angekündigt, im vierten und abschließenden Testspiel der Rückrundenvorbereitung sowohl in taktischer als auch in personeller Hinsicht noch mal einige Varianten durchzuspielen. „Ich wollte jedem Spieler noch einmal eine Chance geben. Es war sehr aufschlussreich für mich“, sagte Hitzfeld anschließend. Besonders der agile Jan Schlaudraff, der kurz vor Schluss den Siegtreffer auf dem Fuß hatte, könnte sich mit einer engagierten Leistung für weitere (Joker-)Einsätze in der Rückrunde empfohlen haben.

Schweinsteiger und Ottl angeschlagen

Seine Startelf für Wuppertal hat Hitzfeld allerdings schon im Kopf. „Wir wissen, wer beginnen wird.“ Kahn im Tor, davor die Viererabwehr mit Sagnol, Lucio, Demichelis und Lahm, im Mittelfeld Sosa, Van Bommel, Zé Roberto und Ribéry und ganz vorne Toni und Klose - so könnte die erste Elf am Dienstagabend aussehen. „Wichtig ist auch, dass wir aus dem Vollen schöpfen können“, erklärte Hitzfeld, der zufrieden nach dem Derby feststellte: „Das wichtigste war, dass wir unverletzt über die Runden gekommen sind.“

Lediglich auf die Rekonvaleszenten Marcell Jansen und Lukas Podolski muss der Bayern-Coach derzeit verzichten. Kleine Fragezeichen stehen noch hinter dem Mitwirken von Bastian Schweinsteiger (Oberschenkel-Prellung) und Andreas Ottl (leichte Wadenzerrung). „Man hat das Gefühl, dass die Mannschaft körperlich gut in Schuss ist“, sagte Manager Hoeneß am Samstag. „Und wer die bessere Mannschaft in München ist, weiß eh jeder. Das muss man nicht im Lokalderby beweisen.“

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

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