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'Der nächste Schritt'

FCB plant Partnerschaft mit China

Die Allianz Arena stand ganz im Zeichen Chinas. Zwei Drachen geleiteten den FC Bayern und die chinesische Olympiaauswahl aufs Feld, auf den Banden blinkten chinesische Schriftzeichen und am Buffet im Business-Club gab es Yamwurzel, Mu-Err-Pilze und Schweinefilet süß-sauer. Einen besseren Rahmen hätte Karl-Heinz Rummenigge am Samstag nicht wählen können für eine besondere Ankündigung: Der FC Bayern plant „eine Partnerschaft mit einem großen chinesischen Klub“.

Das sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters auf einem Empfang im Business-Club der Allianz Arena vor dem Hinspiel um den Allianz-Cup. „Wir haben große Interessen in Asien“, erzählte Rummenigge. Nach der Partnerschaft mit dem japanischen Klub Urawa Red Diamonds, die mittlerweile seit zweieinhalb Jahren besteht, sei ein derartiges Projekt in China „der nächste Schritt“.

Stadien, die verbinden

Die Kooperation des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins mit einem Klub aus China wäre ein weiterer Meilenstein in den erfolgreichen Beziehungen des Landes Bayerns mit dem „Reich der Mitte“. Seit 1972 gibt es regen Kontakt mit China, berichtete Markus Sackmann, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und Gastgeber des Empfangs. „Die Zusammenarbeit hat sich besonders gut entwickelt.“

Das bestätigte Chanrong Ma, der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland. „Bayern hat eine besondere Beziehung zu China. Die Zusammenarbeit hat große Früchte getragen.“ Dass das Hinspiel um den Allianz-Cup in der Allianz Arena ausgetragen wird, ist laut Dr. Werner Zedelius „auch eine ganz besondere Verbindung“ nach China. Das Vorstandsmitglied der Allianz SE erinnerte daran, dass die Architekten der Allianz Arena, Jacques Herzog und Pierre de Meuron, jetzt in Peking das neue Olympiastadion entworfen haben.

Vorfreude auf China

Bevor im August die olympischen Spiele in China beginnen, wird der FC Bayern schon ins „Reich der Mitte“ gereist sein. In der zweiten Hälfte des Monats Mai soll das Rückspiel um den Allianz-Cup stattfinden, kündigte Ya-long Xie, der Vizepräsident und Generalsekretär des chinesischen Fußballverbandes, an. Als mögliche Termine wurden der 23. oder 24. Mai vereinbart. „Wir haben noch nie in China gespielt und freuen uns darauf“, sagte Rummenigge.

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