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Spitzenspiel gegen Bremen

Bayern bangen um Ribéry und Lucio

Sechs Tage vor dem Gipfeltreffen in der Allianz Arena gegen Werder Bremen herrscht in der medizinischen Abteilung des FC Bayern Hochbetrieb. Mit Franck Ribéry und Lucio drohen zwei Leistungsträger für das Duell mit dem hartnäckigsten FCB-Verfolger auszufallen.

Ribéry hatte sich beim Auswärtsspiel in Rostock (2:1) am vergangenen Freitag eine Muskelverhärtung im linken Oberschenkel zugezogen. Diese bereitet dem Mittelfeldspieler weiterhin Probleme, so dass er am Montag seinen Einsatz beim Länderspiel der französischen Nationalmannschaft am Mittwoch in Spanien absagen musste. Ribéry wird am Dienstag nach München zurückkehren, um dort intensiv behandelt zu werden.

Podolski zurück im Mannschaftstraining

Überhaupt nicht erst zur Nationalmannschaft gereist ist Lucio. Der Kapitän der „Seleção“ fehlt wegen einer Achillessehnenreizung beim Länderspiel Brasiliens in Irland. Ob der Abwehrchef des FC Bayern gegen Bremen auflaufen kann, ist noch offen. „Da muss man abwarten“, sagte Assistenztrainer Michael Henke fcbayern.de. Gleiches gilt für Ribéry.

Gute Nachrichten gibt es hingegen von Lukas Podolski. Der Stürmer, der an einem leichten Bandscheibenvorfall laborierte, nahm nach zehn Tagen Pause am Montag im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft erstmals wieder an einem Mannschaftstraining teil. Auch Michael Rensing, der die ersten beiden Pflichtspiele des Jahres wegen Rückenproblemen verpasst hatte, macht Fortschritte. Am Montag drehte er in München ein paar Laufrunden um den Trainingsplatz.

11 statt 13

Für den Rest der Mannschaft stand zum Wochenstart Konditionsarbeit auf dem Programm. „Wir arbeiten heute ohne Ball“, erzählte Henke fcbayern.de. Nach einem kräftigen „Anschwitzen“ im Kraftraum schickte Henke die Spieler zum Ausdauerlauf. Dabei fehlte neben Cheftrainer Ottmar Hitzfeld (dienstlicher Termin) auch José Ernesto. Der Argentinier war nun doch zum Länderspiel gegen Guatemala nach Los Angeles (USA) geflogen.

Da sich der argentinische Verband zu spät um ein Einreisevisum für den FCB-Profi gekümmert hatte, schien es zunächst so, als könne er die Reise nicht antreten. „Er hat jetzt doch noch ein Visum bekommen“, berichtete Henke am Montag. Nach den Verletzungen von Ribéry und Lucio sind somit nur 11 statt 13 Bayern am Mittwoch im Länderspieleinsatz.

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