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Bayern - Bremen

Die Stimmen zum Spitzenspiel

Der FC Bayern wahrt den Drei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Werder Bremen. Zwar war der deutsche Rekordmeister beim 1:1 gegen die Hanseaten dem Siegtreffer deutlich näher, doch letztlich blieb es beim Remis. „Es war ein kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und aggressiv nach vorne gespielt“, sagte Ottmar Hitzfeld nach der Partie. Trainer-Kollege Thomas Schaaf indes ist glücklich über den Spielverlauf: „Es freut mich, dass die Mannschaft mit einem Punkt belohnt worden ist.“

Die Stimmen zum Spitzenspiel:

Ottmar Hitzfeld: „Es war ein kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und aggressiv nach vorne gespielt. Bremen hatte einen Vorteil gehabt, dass sie so früh in Führung gehen konnten und wir die Kraft brauchten, um den Ausgleich zu erzielen. Bei Diegos Tor war das Timing optimal, da hat alles gepasst. Wer den Elfmeter schießt, müssen letztendlich die Spieler auf dem Platz entscheiden. Toni ist Weltmeister, also müsste er auch von 11 Metern den Ball reinhauen. Bei Klose hängt es an der Lockerheit. Ich wünsche mir, dass er mehr mitspielt. Er sucht zu sehr den Abschluss und geht zu sehr in die Spitze rein."

Uli Hoeneß: „Durch den verschossenen Elfmeter mussten wir zurückkommen, das hat natürlich viel Kraft gekostet. Wir haben im entscheidenden Moment nicht das Tor gemacht. Obwohl wir mehr Spielanteile hatten und auch noch durch Hamit Altintop die Chance auf das 2:1. Aber vom Unterhaltungswert war das ein wunderbares Fußballspiel. Werder ist schließlich keine Landkundschaft, sie sind eine sehr starke Mannschaft. Heute haben zwei Spitzenmannschaften gespielt. Daher bin ich zufrieden mit dem Spiel. Natürlich hat uns Franck Ribéry gefehlt, der immer mal wieder wichtige Dinge macht. Aber wir können uns nicht beklagen."

Franz Beckenbauer: „Die Bayern waren überlegen. Die Statistik sagt das auch. Aber letztlich entscheiden die Tore. Das Unentschieden ist gerecht, aber mit einem Vorteil für den FC Bayern. Man hätte das Spiel auch gewinnen können."

Mark van Bommel: „Die ersten 15 Minuten gingen an Bremen. Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Dann waren wir die klar überlegende Mannschaft. Wenn wir eine der Chancen nutzen, dann gewinnen wir auch das Spiel."

Philipp Lahm:„Es kann nicht alles von Anfang an in der Rückrunde laufen. Wir sind gut gestartet. Wir haben drei Punkte Vorsprung auf den Zweiten, da kann man ganz zufreiden sein."

Oliver Kahn: „Die Bremer haben uns überrascht. Sie haben sehr aggressiv nach vorne gespielt. Dennoch haben wir hinten sehr gut gestanden und haben uns optimal gewehrt. Wir haben eine gute Moral gezeigt. Wir verschießen einen Elfmeter und machen trotzdem das 1:1. Die zweite Halbzeit haben wir absolut dominiert. Bremen hat kein einziges Mal aufs Tor geschossen. Das 1:1 ist sehr schmeichelhaft für Bremen. Das frühe Tor, der verschossene Elfmeter, da muss man im Endeffekt mit einem Punkt zufrieden sein. Momentan machen wir zu wenig aus unserer Überlegenheit."

Thomas Schaaf: „Diegos Tor war super herausgespielt. Wir haben sehr gut angefangen, dann war es gemischt. Beide Seiten haben versucht, ihr Spiel durchzubringen. Bayern hat sich gewehrt und Druck aufgebaut. Sie haben versucht, ihr Spiel in Gang zu bringen. In der zweiten Halbzeit haben wir zu einfach den Ball abgegeben, dadurch wurden wir ein bisschen weiter hinten reingerückt. Wir hätten ein bisschen ruhiger spielen sollen und nicht sofort nach vorne. Ich freue mich, dass die Mannschaft sich nicht versteckt hat. Sie hat gezeigt, dass sie was erreichen weil. Es freut mich, dass sie mit einem Punkt belohnt worden ist."

Tim Borowksi: „Wir hatten einige Spielanteile, konnten uns auch einige Chancen herausarbeiten. Aber letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden. Ich habe mich gefreut, dass wir hier einen Punkt mitnehmen konnten. Wir haben heute gesehen, zu was wir imstande sind."

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