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Vertrag bis 2010

Hitzfeld unterschreibt in der Schweiz

Jetzt ist es perfekt. Ottmar Hitzfeld ist ab 1. Juli 2008 Nationaltrainer der Schweiz. Am Dienstag unterzeichnete der zum Saisonende scheidende FCB-Chefcoach in München einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das teilte der Schweizerische Fußballverband mit.

Hitzfeld tritt damit wie erwartet die Nachfolge von Köbi Kuhn an, der die Eidgenossen noch beim EM-Heimturnier im Juni trainieren wird. Danach soll der „General“ die Schweiz zur WM 2010 führen. „Es ehrt mich, dass ich ab Juli Schweizer Nationaltrainer bin. Es freut mich natürlich, bei der WM- Qualifikation und hoffentlich bei der WM ein Land vertreten zu können“, sagte Hitzfeld. Auf dem Weg nach Südafrika heißen Hitzfelds Gegner Griechenland, Israel, Moldawien, Lettland und Luxemburg.

Zurück zu den Wurzeln

Für Hitzfeld ist das Engagement bei den Eidgenossen nach fast 25 Jahren als Vereinscoach der erste Nationaltrainer-Job. Der 59-Jährige kehrt dabei zu seinen Wurzeln zurück. Von 1983 bis 1991 hatte er als Trainer beim SC Zug, FC Aarau und Grasshopper Zürich bereits in der Schweiz gearbeitet. Anschließend kam er in die Bundesliga, wo er Borussia Dortmund (1991-97) und den FC Bayern (1998-2004 und seit Februar 2007) betreute.

Mit fünf Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiegen sowie den Triumphen in der Champions League und Weltpokal ist Hitzfeld der erfolgreichste FCB-Trainer aller Zeiten. Zwei weitere Meistertitel sowie einmal die Champions League gewann er zudem mit Dortmund. Nach dieser Saison verlässt Hitzfeld den deutschen Rekordmeister, wo Jürgen Klinsmann seinen Platz einnehmen wird. Sein Abschiedsgeschenk an den FCB sollen möglichst viele Titel sein.

Vorfreude auf den 'Kämpfer'

In seinem Geburtsort Lörrach unweit der Schweizer Grenze besitzt der 59-Jährige ein Domizil. Während seiner zweieinhalb Jahre währenden Auszeit als Bayern-Coach hatte er sich mehrfach in die Schweiz zur Regeneration zurückgezogen. Dort wird der Erfolgscoach mit offenen Armen empfangen werden. Der Schweizer „Tages-Anzeiger“ nannte ihn eine „starke Lösung“. Das Boulevardblatt „Blick“ freute sich in einer Schlagzeile auf einen „unermüdlichen Kämpfer“.

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