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'Wie jedes andere Spitzenspiel'

Klose geht unaufgeregt ins Bremen-Spiel

Sein erstes Spiel mit dem FC Bayern in Bremen ist Miroslav Klose in schmerzhafter Erinnerung geblieben. Schon nach knapp zwei Minuten wurde er vom ehemaligen Mitspieler Naldo nahe der Außenlinie überhart von den Beinen geholt. Wenig später langte der Brasilianer noch mal ordentlich hin. Klose musste zur Pause in der Kabine bleiben und fehlte dem FCB anschleißend zehn Tage wegen einer Außenbanddehnung im Knie.

Am Sonntag nun kommt Bremen zum Rückspiel nach München. Naldo wird diesmal nicht dabei sein. Der Brasilianer muss eine Rotsperre absitzen. Klose scheint dies einerlei. „Das ist längst vergessen“, sagte er. Falls er in irgendeiner Art und Weise jemals Groll gegenüber Naldo hegte, dann hat er es für sich behalten. „Das war ein ganz normales Duell.“ Fußball sei nun mal nicht Schach, sagte der Nationalstürmer am Freitag.

Klose freut sich auf Mertesacker

Überhaupt machte der Ex-Bremer vor der Partie mit seinen alten Kollegen einen ziemlich unaufgeregten Eindruck. „Es ist wie jedes andere Spitzenspiel auch, außer dass ich den einen oder anderen besser kenne“, sagte der 29-Jährige. Kontakte nach Bremen pflegt er kaum noch, außer zu ein paar Nationalspielern. Wie zum Beispiel Verteidiger Per Mertesecker, mit dem er in den letzten Tagen beim DFB-Team ein paar Gedanken über das Gipfeltreffen am Sonntag ausgetauscht hat.

„Ich habe mit Merte kurz gesprochen, dass wir uns mit Sicherheit ein paar Mal über den Weg laufen werden“, berichtete Klose, der ansonsten nur noch wenig über seine Bremer Zeit sprechen möchte. Der Neu-Münchner hat sich vielmehr auf ein packendes Duell mit Mertesacker eingestellt, einem der fairsten Verteidiger der Liga. „Wir beide freuen uns darauf.“

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