präsentiert von
Menü
Einsatz nicht möglich

Ribéry fehlt FCB im Gipfeltreffen

Am Sonntag steigt in der Münchner Allianz Arena das absolute Gipfeltreffen der Bundesliga. Tabellenführer FC Bayern empfängt seinen ärgsten Verfolger Werder Bremen. Drei Punkte trennen beide Teams seit der überraschenden Heimniederlage der Hanseaten am letzten Wochenende. Ein Sieg des FCB wäre da schon ein kleiner „Meilenstein“ in Sachen Meisterschaft, wie Ottmar Hitzfeld betonte.

Auf einen seiner wichtigsten Akteure muss der Bayern-Coach allerdings verzichten. Mittelfeld-Wirbelwind Franck Ribéry wird in dieser für beide Teams eminent wichtigen Partie aufgrund von muskulären Probleme im Oberschenkel „definitiv“ nicht auflaufen können, bestätigte Hitzfeld am Mittwoch nach dem Training.

Entwarnung bei Lucio

Wer den Franzosen, der derzeit lediglich intensiv behandelt werden kann, ersetzen soll, ließ Hitzfeld noch offen. Auch die Dauer der Pause für Ribéry ist noch fraglich. Schon vier Tage nach der Partie gegen Bremen gastiert der FC Bayern im UEFA-Cup-Spiel beim schottischen Vertreter FC Aberdeen.

Entwarnung gibt es dafür im Fall von Lucio. „Ich denke, dass wir ihn bis Sonntag rechtzeitig fit bekommen“, sagte Co-Trainer Michael Henke. Der Brasilianer leidet seit dem Rückrundauftakterfolg in Rostock an einer Achillessehnen-Reizung und sagte deshalb auch seine Teilnahme am Länderspiel der brasilianischen Nationalmannschaft in Irland ab.

Jansen hat gut gearbeitet

Auch Christian Lell war am Mittwoch wieder im Einsatz. „Er läuft schon wieder, das ist ein gutes Zeichen“, sagte Henke. Lell fehlte zu Wochenbeginn im Training aufgrund einer starken Grippe.

Einen guten Eindruck bei den Trainern hinterließ in den letzten Einheiten Marcell Jansen. Der Linksfuß war am Montag nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurürckgekehrt. „Man sieht, dass er in der Reha sehr gut gearbeitet hat“, bescheinigte ihm Henke. Ein Einsatz bereits am Sonntag kommt freilich noch zu kurz. Jansen soll sich im Training zunächst erst wieder an die Wettkampfbelastung gewöhnen.

Weitere Inhalte