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Differenzen beigelegt

Demichelis kehrt in den Kader zurück

Martin Demichelis kehrt in den Kader des FC Bayern zurück. Trainer Ottmar Hitzfeld hob am Montag die Suspendierung des argentinischen Nationalspielers auf und berief diesen ins Aufgebot für das DFB-Pokalhalbfinale am Mittwochabend gegen den VfL Wolfsburg. „Er hat sich entschuldigt. Damit ist die Sache erledigt“, sagte Hitzfeld nach dem Training, an dem Demichelis nach zweitägiger Denkpause wieder teilnahm.

Am vergangenen Freitag hatte der 59 Jahre alte Fußballlehrer Demichelis aus dem Kader für das Cottbus-Spiel gestrichen und bis auf weiteres suspendiert, weil dieser sich geweigert hatte, im defensiven Mittelfeld zu spielen, wo er den gesperrten Mark van Bommel vertreten sollte. „Ein Spieler kann ja nicht Wünsche äußern, auf welcher Position er gerne spielen will, das ist das alleinige Recht des Trainers“, so Hitzfeld.

Kahn begrüßt Rückkehr

Am Montagmorgen vor dem Training suchte „Micho“ in der Trainerkabine das Gespräch mit seinem Vorgesetzten und entschuldigte sich für sein Verhalten. Demichelis selbst wollte sich zu den Vorkommnissen nicht weiter äußern. Auf Anfrage von fcbayern.de sagte er lediglich: „Wir haben uns ausgesprochen und die Sache ausgeräumt.“

Demichelis’ Mannschaftskollegen begrüßten die Rückkehr des Argentiniers. „Er weiß, dass das nicht in okay war“, sagte Mannschaftskapitän Oliver Kahn und attestierte seinem Vordermann bislang eine „sehr gute Saison“. Das belegt auch die Statistik: Mit Demichelis kassierte der FCB in 31 Pflichtspielen nur 16 Gegentore, ohne ihn in zehn Spielen 12 Gegentreffer.

Gegen Wolfsburg im Kader

Allein zwei davon gab es am Samstag bei der 0:2-Niederlage in Cottbus. „Natürlich hätten wir Demichelis gut gebrauchen können als Stabilisator vor der Abwehr“, hatte Hitzfeld nach dem Spiel gesagt. Und Manager Uli Hoeneß ergänzte: „Gerade in diesem Bereich im Mittelfeld hat gar nichts geklappt.“

Gegen Wolfsburg mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Felix Magath ist Demichelis jedenfalls wieder dabei. Ob in der Innenverteidigung, vor der Abwehr oder vielleicht gar nur auf der Bank, das ließ Hitzfeld noch offen. „Wichtig ist, dass er wieder im Kader steht“, freute sich auch Bastian Schweinsteiger über die Begnadigung.

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