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Bayerisches Derby

Die Stimmen zur Punkteteilung

Es war nicht der Nachmittag des FC Bayern in Nürnberg. „Wir hatten einen schlechten Tag“, sagte Ottmar Hitzfeld nach dem 1:1-Unentschieden im 177. bayrischen Derby. Der FCB-Trainer glaubt, dass die Länderspiele unter der Woche das größte Problem für seine Mannschaft in Nürnberg war. „Man hat einfach gesehen, dass die Länderspiele unheimlich viel Substanz gekostet haben. Deswegen haben wir heute nicht gut kombiniert und hatten spielerische Schwächen.“

Die Stimmen im Überblick:

Ottmar Hitzfeld: „Wir hatten einen schlechten Tag. Die Nationalspieler kamen total übermüdet zurück und bekamen heute kein Bein auf den Boden bekommen. Ribéry war einer der müdesten Spieler auf dem Platz. Da hat man einfach gesehen, dass die Länderspiele unheimlich viel Substanz gekostet haben. Deswegen haben wir heute nicht gut kombiniert und hatten spielerische Schwächen. Beim 0:1 hatten wir einen Blackout. In der Halbzeit war ich schon sauer, denn beim Länderspiel kann man nicht ein oder zwei Kilometer mehr laufen als bei uns. Das geht nicht, das werde ich vor der Mannschaft klar ansprechen.“

Franz Beckenbauer: „In Nürnberg tut man sich nie leicht. Das ist ein Lokalderby, vor einem Jahr haben wir hier 0:3 verloren - so gesehen war es heute eine Steigerung. Die zweite Halbzeit war ansehnlicher als die erste. Die Mannschaft hat nach zehn, 15 Minuten das Spiel aus der Hand gegeben. Die Nürnberger haben sehr gut, sehr konsequent gespielt und die Bayern sofort gestört. Dann tut man sich einfach schwer. Beim Gegentor waren wir viel zu weit weg vom Gegenspieler. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft aber den Hebel umgelegt und die Auswechselspieler haben dazu beigetragen, dass man das Spiel zumindest nicht verloren hat.“

Lukas Podolski: „Es war das erwartet harte Spiel, wie so ein Derby nun mal ist. Das 1:1 ist am Ende gerecht. Wir müssen uns jetzt konzentrieren, es sind nicht mehr viele Spiele und wir wollen alle drei Titel gewinnen.“

Thomas von Heesen (FCN): „Wir haben heute von unserer Mannschaft all das gesehen, was man erwarten kann in dieser Situation. Am Ende des Tages sind wir leider nicht belohnt worden, weil wir einmal nicht aufgepasst haben. Aber so wie die Mannschaft aufgetreten ist, mit Selbstvertrauen und dem Mut, gegen Bayern auch nach vorne zu spielen, sind wir auf dem absolut richtigen Weg. Jeder hat gesehen, dass die Mannschaft intakt ist.“

Zvjezdan Misimovic (FCN): „Es wäre heute vielleicht ein bisschen mehr drin gewesen. Wir haben lange geführt, Jan Koller hatte das 2:0 auf dem Fuß und in der 80. Minute kriegen wir das 1:1. Damit müssen und können wir leben. Leider haben wir es nicht geschafft, das 1:0 über die Runden zu kriegen. Wir sind heute ganz anders aufgetreten als in den letzten Spielen. Da war viel mehr Feuer drin, wir waren richtig in den Zweikämpfen und sind über den Kampf ins Spiel gekommen. So muss das sein zu Hause.“

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