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Cottbus - Bayern

Die Stimmen zur zweiten Saisonniederlage

Verloren beim Tabellenletzten - nach dem 0:2 bei Energie Cottbus fand Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld klare Worte: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von Anfang an haben wir die Zweikämpfe nicht angenommen, dem Gegner viel zu viel Raum gelassen und im Abwehrbereich viele Fehler gemacht.“ Der FCB-Chefcoach bemängelte die fehlende Konzentration seiner Mannschaft: „Schon möglich, dass sich der eine oder andere Spieler von den Vorschusslorbeeren blenden ließ.“

Die Stimmen im Überblick:

Ottmar Hitzfeld: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Von Anfang an haben wir die Zweikämpfe nicht angenommen und dem Gegner viel zu viel Raum gelassen und im Abwehrbereich viele Fehler gemacht. Cottbus konnte in aller Ruhe das Spiel aufbauen und schnell kontern. Schon möglich, dass sich der eine oder andere Spieler von den Vorschusslorbeeren blenden ließ und angefangen hat zu träumen, dass man die Meisterschaft schon fast gewonnen hat. Die letzte Konzentration hat gefehlt, auch schon Anderlecht haben wir auf die leichte Schulter genommen. Das hätte eigentlich Warnsignal genug gewesen sein müssen. Heute haben wir schon in den ersten zehn Minuten alle Zweikämpfe verloren - da habe ich schon geahnt, dass es ein schwieriges Spiel wird.“

Daniel van Buyten: „Wir waren einfach nicht auf dem Platz, nicht aggressiv genug, unser Passspiel war viel zu langsam, wir haben keine Löcher gefunden. Cottbus konnte sich schön hinten reinstellen und auf Konter spielen. Die erste Halbzeit war unsere schlechteste Halbzeit in dieser Saison. Wer glaubt, dass wir schon Meister sind, macht einen großen Fehler. Jeder will gegen Bayern gewinnen, und wenn du an einem Tag denkst, es wird heute leichter, machst du einen Fehler. Wir haben heute nicht genug gemacht. Cottbus war viel präsenter, unsere Köpfe zeigten immer Richtung Boden. Es war einfach nicht genug, um hier einen Sieg zu holen.“

Bojan Prašnikar (Cottbus): „Ohne Optimismus geht nichts. Wir haben Optimismus und werden noch stärker arbeiten bis zur letzten Minute in der Meisterschaft.“

Ervin Skela (Cottbus): „Wir haben die Zweikämpfe angenommen, einen sehr guten Ball nach vorne gespielt und lagen zur Halbzeit verdient mit 2:0 in Führung. Dass wir am Ende unter Druck kommen, ist normal gegen so eine Mannschaft.“

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