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Drei Testspiele

FC Bayern setzt Asien-Offensive fort

Erst Japan, dann China, nun Indonesien und Indien: Der FC Bayern setzt seine Asien-Offensive fort und wird nach Abschluss der laufenden Spielzeit zu einer zehntägigen Freundschaftsspiel- und Promotion-Tour nach Fernost reisen. Dort soll die Marke „FC Bayern München“ im Speziellen und die deutsche Bundesliga im Allgemeinen weiter gestärkt und noch bekannter gemacht werden.

Am 18. Mai, einen Tag nach dem Saisonfinale gegen Hertha BSC Berlin, wird die FCB-Delegation Richtung Djakarta aufbrechen, wo drei Tage später ein Freundschaftsspiel gegen die indonesische Nationalmannschaft auf dem Programm steht. Über China, wo die Münchner am 24. Mai in Guangzhou das Rückspiel um den Allianz-Cup gegen die chinesische Olympiaauswahl bestreiten, geht es weiter nach Indien, wo am 27. Mai die dritte Partie gegen Mohun Bagan AC, Asiens ältesten Klub, geplant ist.

Globaler Klub

„Wir sind extrem erfreut, dass der FC Bayern am 27. Mai in Kalkutta spielt“, sagte J.S. Mukul, Indiens Generalkonsul in München, am Dienstag auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz an der Säbener Straße. „Der FC Bayern wird eine große Aufmerksamkeit in Indien hervorrufen und eine neue Dimension in die bayrisch-indischen Beziehungen bringen. Das ist der Anfang einer guten Fußball-Beziehung zwischen Indien und Bayern.“

Auch Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge blickte der zehntägigen Asientour mit Freude entgegen. „Wir verstehen uns als globaler Klub, der im Ausland Flagge zeigen will und muss. Das ist eine einmalige Gelegenheit, drei der größten Länder der Welt zu bereisen“, so Rummenigge. Anders als in den letzten Jahren, wo der FCB jeweils kurz vor Saisonbeginn nach Asien reiste, sei es diesmal ein „angenehmer Nebeneffekt“, nach der Saison reisen zu können.

Kahns letztes Profi-Spiel

Auch wenn aufgrund der bevorstehenden Europameisterschaften in Österreich und der Schweiz zahlreiche Nationalspieler fehlen werden, wird der Rekordmeister dennoch „mit einer hochkarätigen Mannschaft“ (Rummenigge) die drei Partien bestreiten. So werden Mark van Bommel, Martin Demichelis, Lucio, Zé Roberto und Andreas Ottl ebenso mit von der Partie sein wie Kapitän Oliver Kahn, der in Kalkutta sein letztes Spiel als Fußball-Profi bestreiten wird.

„Jeder europäische Fußballer würde davon träumen, so einen Rahmen für sein letzten Spiel zu bekommen wie Oliver Kahn“, meinte Kumar Sankar Bagchi, Managing Director der „Bengal Peerless Group“, Gastgeber des FC Bayern in Indien. Die Partie wird im aller Voraussicht nach ausverkauften, 120.000 Zuschauer fassenden „Salt-Lake“-Stadion von Kalkutta, der zweitgrößten Arena der Welt, stattfinden.

Partnerschaften aufbauen

Neben den drei Testspielen werden die Bayern-Profis aber auch einige Aktivitäten abseits des grünen Rasens bestreiten. „Unser Anspruch war es nicht, ein Freundschaftsspiel zu bestreiten und die Gage zu bekommen, sondern wir wollen darüber hinaus helfen, den Fußball weiter zu entwickeln“, betonte Rummenigge. „Wir wollen über den reinen Freundschaftsspielcharakter hinaus Partnerschaften aufbauen.“

Angedacht sind Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche mit den FCB-Profis unter der Leitung von Ottmar Hitzfeld und Michael Henke. Darüber hinaus sollen künftig hoffnungsvolle Talente in die „FC Bayern Fußballschule“ nach Rust eingeladen werden, wo sie mehrere Tage unter fachkundiger Anleitung weiter gefördert werden.

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