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Poldi brennt auf Einsatz

Hitzfeld: 'Es ist ein offener Konkurrenzkampf'

Bei dieser Frage musste Lukas Podolski nicht lange nachdenken. „Klar würde ich antreten, wenn es Elfmeterschießen gibt“, sagte er wie aus der Pistole geschossen. Sollte am Mittwochabend im Pokalhalbfinale gegen den VfL Wolfsburg auch nach 120 Minuten noch keine Entscheidung gefallen sein - Poldi jedenfalls würde sich vor der Strafstoß-Lotterie nicht drücken.

Es spricht sicherlich für das nach wie vor große Selbstbewusstsein des Nationalstürmers, der bislang in dieser Saison in der Stürmerhierarchie beim FCB nur Platz drei einnahm hinter den eigentlich gesetzten Luca Toni und Miroslav Klose. Zuletzt kam der 22-Jährige dank der Hitzfeldschen Rotationstaktik aber regelmäßig zum Zug und konnte dabei auch seinen Trainer zufrieden stellen.

Poldi will an letzte Leistungen anknüpfen

„Er hat bei den letzten Einsätzen gute Leistungen gebracht“, sagte Ottmar Hitzfeld am Dienstag. „Ich hatte zuletzt regelmäßig meine Einsätze, darauf kann ich aufbauen“, sieht sich auch Podolski auf einem guten Weg. Besonders im UEFA-Cup wusste er mit schon fünf Treffern zu überzeugen, in Liga und DFB-Cup steht bei dem Ex-Kölner bislang aber noch die Null.

Zumindest was den nationalen Pokalwettbewerb angeht, bietet sich Podolski schon am Mittwoch die Chance zur Aufbesserung seiner Statistik. Aufgrund der Gelb-Rot-Sperre von Toptorjäger Luca Toni wird „Polid“ in die Startelf rücken. „Ich freue mich für ihn, dass er wieder mal von Anfang spielen kann und zeigen darf, dass er zu Recht beim FC Bayern ist“, sagte Hitzfeld.

Hitzfeld entfacht Konkurrenzkampf im Angriff

Der Bayern-Coach traut seiner Nummer Elf gegen die „Wölfe“ einiges zu. „Ich habe bei Lukas ein sehr gutes Gefühl. Im Training am Montag war er sehr gut drauf und hat bei den Taktik-Spielchen viele Tore gemacht. Er ist in einer guten Verfassung“, sagte Hitzfeld, der gleichzeitig auf eine gute Leistung von Podolskis Sturmpartner Klose baut: „Ich hoffe, dass bei Miro der Knoten wieder platzt.“

Mit einer guten Leistung gegen Felix Magaths VfL Wolfsburg könnte sich Podolski („Wir haben die Möglichkeit auf drei Titel, dafür werde ich alles geben“) sogar nachhaltig für weitere Aufgaben aufdrängen. Hitzfeld sprach von einem „offenen Konkurrenzkampf“ im Sturm: „Letzten Endes entscheidet immer die Leistung.“ Worte, die Lukas Poldolski sicher gerne wahrgenommen haben wird.

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

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