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UEFA-Pokal-Viertelfinale

Hochkaräter warten auf den FC Bayern

Wie schon in der Vorsaison steht der FC Bayern unter den letzten acht Mannschaften in einem europäischen Wettbewerb. Nach dem 5:0-Hinspielsieg beim RSC Anderlecht stand der deutsche Rekordmeister ohnehin schon mit einem Bein im Viertelfinale, die 1:2-Heimniederlage am Mittwochabend im Rückspiel war zwar ärgerlich aber nicht weiter von Bedeutung.

In der nächsten Runde, die am kommenden Freitag (ab 14.00 Uhr im FCB-Liveticker) im UEFA-Hauptquartier in Nyon/Schweiz ausgelost wird, warten mit Sicherheit schwerere Aufgaben auf die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld, die das Finale am 14. Mai in Manchester als großes Ziel ausgegeben hat.

Florenz 'ein schöner Gegner'

„Ich habe keinen Lieblingsgegner. Unser Ziel ist das Finale, von daher spielt es keine Rolle, gegen wen wir jetzt spielen“, sagte Hitzfeld zum möglichen Gegner. Einzige Präferenz des „Generals“: Zunächst ein Auswärtsspiel haben, „das ist psychologisch ein Vorteil“, so Hitzfeld weiter.

Manager Uli Hoeneß dagegen wollte „möglichst keine deutsche Mannschaft, das wäre nicht so schön.“ Stattdessen würde sich Hoeneß sehr über ein Duell mit dem AC Florenz freuen. „Das wäre ein schöner Gegner“, so Hoeneß. Der Ex-Klub von Luca Toni setzte sich im Rückspiel gegen den FC Everton erst nach Elfmeterschießen mit 4:2 durch. Das Hinspiel hatte die Fiorentina mit 2:0 gewonnen.

Getafe und St- Petersburg weiter

Ebenfalls erst durch Elfmeterschießen zog der PSV Eindhoven in die Runde der letzten Acht ein. Gegen Tottenham Hotspur stand es nach Ablauf der beiden Spiele 1:1, in der „Lotterie“ Elfmeterschießen versagten den Engländern fast schon traditionell die Nerven.

Ein weiterer möglicher Gegner auf dem Weg ins „City of Manchester Stadium“ könnte auch Zenit St. Petersburg sein. Nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel qualifizierte sich der russische Meister vor eigenem Publikum mit 2:0 gegen Olympique Marseille ebenso für das Viertelfinale wie der spanische Erstligist FC Getafe nach zwei Siegen gegen Benfica Lissabon (2:1, 1:0).

Bayer weiter, Bremen draußen

Aber auch ein rein deutsches Duell ist in der nächsten Runde möglich. So steht mit Bayer Leverkusen, dem Tabellen-Vierten der Bundesliga, eine weitere deutsche Mannschaft im Viertelfinale. Trotz einer 2:3-Niederlage im Rückspiel beim Hamburger SV qualifizierte sich die Werkself nach dem 1:0 im Hinspiel aufgrund der Auswärtstore-Regelung für die nächste Runde.

Werder Bremen dagegen verpasste nach aufopferungsvollem Kampf den Viertelfinaleinzug. Zwar gewannen die Hanseaten am Donnerstag das Rückspiel gegen die Glasgow Rangers mit 1:0, doch nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel mussten die Bremer den Traum von der nächsten Runde begraben. Genauso wie die Bolton Wanderers, die nach der 0:1-Niederlage bei Sporting Lissabon als drittes englisches Team die Segel streichen mussten.

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