präsentiert von
Menü
Breno vor Debüt

Mit einer guten Mannschaft ins Rückspiel

Am vergangenen Wochenende durfte Breno schon mal ein bisschen Atmosphäre in der Allianz Arena schnuppern. Beim 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC gehörte der Brasilianer zum 18-köpfigen Kader des FC Bayern, verbrachte den Nachmittag aber ausschließlich auf der Ersatzbank oder hinter dem Tor von Oliver Kahn beim Warmmachen.

Am Mittwoch wird der Winterneuzugang aber selbst auf dem Platz stehen und damit seine Pflichtspielpremiere für den Rekordmeister feiern. „Breno wird sicherlich von Anfang an spielen“, kündigte Trainer Ottmar Hitzfeld vor dem Rückspiel im UEFA-Cup-Achtelfinale gegen den RSC Anderlecht an.

Wohl auch Kroos von Beginn an

5:0 haben die Bayern das Hinspiel am vergangenen Donnerstag im Brüsseler Vorort gewonnen. Die Tickets für das Viertelfinale sind bereits jetzt so gut wie gebucht. Auch deshalb will Hitzfeld wieder kräftig rotieren. „Ich kann aber noch nicht sagen, wie die Mannschaft aussieht“, sagte Hitzfeld zwar, stellte aber bereits auch Youngster Toni Kroos einen Einsatz in der Startelf in Aussicht.

Neben Breno und Kroos dürften auch die am Samstag gegen Karlsruhe geschonten Lukas Podolski und Willy Sagnol wie schon beim Hinspiel von Anfang an dabei sein. Podolski könnte den gelb-gesperrten Luca Toni ersetzen. Auch der in der Bundesliga gesperrte Mark van Bommel könnte in der Startelf stehen. Selbiges gilt für Andreas Ottl, der in Anderlecht gemeinsam mit Van Bommel das defensive Mittelfeld bildete.

Zé fehlt wohl weiter

Fraglich ist noch der Einsatz von Bastian Schweinsteiger (Bluterguss im Oberschenkel). Als eher unwahrscheinlich kann man eine Rückkehr von Zé Roberto betrachten. Der Landsmann von Breno fehlte seit dem Hinspiel aufgrund einer Grippe und absolvierte am Montag lediglich Lauftraining. Denkbar wäre aber, dass Michael Rensing wie schon in Anderlecht Stammkeeper Oliver Kahn vertritt.

In Anbetracht der sicherlich nicht so einfachen Auswärtsaufgabe am Samstag bei Energie Cottbus könnte Hitzfeld die Gelegenheit nutzen, weitere Stammkräfte zu schonen. Der Bayern-Coach betonte aber auch: „Wir haben 60.000 Zuschauer, die ein Anrecht auf eine gute Mannschaft haben.“ Bis zum Montag waren bereits 61.000 Karten für das Spiel verkauft.

Für fcbayern.de berichtet: Dirk Hauser

Weitere Inhalte