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'Traumfinale' für Hitzfeld

FC Bayern gegen Borussia Dortmund - so lautet das DFB-Pokalfinale am 19. April im Berliner Olympiastadion. „Das ist eine reizvolle Partie“, meinte Uli Hoeneß zum Duell mit dem „alten Rivalen aus den letzten 20 Jahren“. Für Ottmar Hitzfeld besitzt dieses Finale aber auch eine persönliche Note. Von 1991 bis 1997 feierte der heute 59-Jährige mit dem BVB zwei Deutsche Meisterschaften (1995, 1996) und den Champions-League-Sieg (1997). In Hitzfelds letztem Pokalendsdpiel kommt es nun ausgerechnet zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. „Das ist ein Traumfinale für mich“, freute sich der FCB-Chefcoach, der dem BVB schon durch den Finaleinzug ein Geschenk machte. Die Borussia hat damit nämlich so gut wie sicher für den UEFA-Cup qualifiziert. Vor dem Halbfinale des FCB gegen Wolfsburg am Mittwochabend (2:0) habe sich Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke per SMS einen Sieg von ihm gewünscht, berichtete Hitzfeld. Der Finaleinzug sei daher „auch ein Freundschaftsdienst für Dortmund - aber im Finale ist dann Schluss.“

Auch Getafe im Pokalfinale
Fast zeitgleich mit dem FC Bayern hat auch der FC Getafe am Mittwochabend das Pokalfinale erreicht. Nach einem 3:1-Sieg im Hinspiel reichte dem UEFA-Cup-Gegner des FC Bayern im Rückspiel ein 1:1 bei Racing Santander, um wie im Vorjahr ins Endspiel der Copa del Rey einzuziehen. Munitis (7.) brachte die Gastgeber zwar früh mit 1:0 in Führung, spätestens nach der Gelb-Rote Karte gegen Santanders Oscar Serrano (75.) sowie Getafes Ausgleich durch Casquero (80.) war das Finale für die Elf von Trainer Michael Laudrup aber perfekt. Getafes Endspielgegner machen am Donnerstag der FC Valencia und der FC Barcelona (Hinspiel 1:1) untereinander aus.

Spruch des Tages
„Ich muss mich erst an diese neuen Jubel-Arien gewöhnen.“
(Ein schmunzelnder Oliver Kahn nach dem Sieg im DFB-Pokalhalbfinale gegen den VfL Wolfsburg, den er mit seinen Mannschaftskameraden hüpfend vor der Fankurve feierte)

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