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Zenit St. Petersburg

Bayerns Halbfinal-Gegner im Portrait

Zenit St. Petersburg ist so etwas wie die neue aufstrebende Fußball-Macht in Russland. Der Lieblingsklub des künftigen Präsidenten Dmitri Medwedew ist aktueller russischer Meister und Supercup-Gewinner - für Zenit war es erst der zweite nationale Meistertitel.

Nach vier Spieltagen belegt die Mannschaft des ehemaligen Mönchengladbacher Trainers Dick Advocaat mit fünf Punkten aus vier Spielen nur Platz neun in der 16er-Liga, aber was das Team zu leisten imstande ist, hat Bayerns Ligakonkurrent schmerzlich erfahren müssen.

Arshavin ist der Star, Timoschtschuk der Kopf

Im Viertelfinal-Hinspiel wurden die Rheinländer von den Russen gnadenlos ausgekontert und unterlagen mit 1:4. Überragender Akteur war dabei Andrey Arshavin, der große Star im Team von Zenit und Russlands „Fußballer des Jahres 2006“.

Auch wenn Bayer das Rückspiel in St. Petersburg mit 1:0 gewinnen konnte, werden den FCB-Scouts auf der Tribüne des Petrowski-Stadions die großen Offensiv-Qualitäten der Russen nicht entgangen sein. Als Kopf der Zenit-Elf gilt der Ukrainer Anatoli Timoschtschuk. „Der hätte seine Karriere auch in Spanien oder Italien fortsetzen können“, sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler vor den Spielen gegen die Russen.

Kaum gute Erfahrungen mit deutschen Teams

Zenit St. Petersburg, das 1925 gegründet wurde und zum achten Mal im UEFA-Cup spielt, hatte bis zum Duell mit Leverkusen keine guten Erinnerungen an den deutschen Fußball. Im Dezember 2004 erreichte der Klub in der Zwischenrunde des UEFA-Pokals nur ein 2:2 beim Zweitligisten Alemannia Aachen und schied aus. 1981/82 war Dynamo Dresden für die Russen Endstation in diesem europäischen Wettbewerb aus. Jetzt folgt das Duell mit dem FC Bayern.

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