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DFB-Pokal 2007/08

Der Weg von Borussia Dortmund ins Finale

Borussia Dortmund steht zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte im DFB-Pokalfinale. Erfolgsgarant auf dem Weg nach Berlin war dabei vor allem das heimische Stadion. Bis auf das Erstrunden-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg, das der BVB souverän mit 4:1 gegen den Regionalligisten gewann, durfte der BVB in den weiteren Runden gegen Frankfurt, Bremen, Hoffenheim und Jena stets vor eigenem Publikum antreten.

Besonders wichtig war die Unterstützung der eigenen Fans gleich in der zweiten Runde gegen Frankfurt. Die Eintracht war durch Amanatidis früh in Führung gegangen, Dortmund wachte erst nach einer Pausenpredigt von Trainer Thomas Doll auf. Brzenska erzielte kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich, für den letztlich verdienten Sieg sorgte Torjäger Petric, der erst zwei Gegner austanzte und den Ball dann aus 20 Metern ins rechte Kreuzeck hämmerte.

Elferheld Ziegler

Im Achtelfinale gegen Werder war der BVB eigentlich über weite Strecken unterlegen, die Bremer vergaben aber vor allem in der Anfangsphase eine Vielzahl an Chancen – und kurz vor Schluss einen Elfmeter. Federico und Klimowicz hatten die Borussia in Führung gebracht, Diego gelang in der 82. Minute per Strafstoß der Anschluss. Drei Minuten später aber versagten dem Brasilianer die Nerven, Keeper Ziegler ahnte die Ecke und brachte Dortmund ins Viertelfinale.

In der Runde der letzten Acht war dann Zweitligist Hoffenheim zu Gast im Ruhrpott und sorgte für ein sehr unterhaltsames Spiel. Wieder gingen die Schwarz-Gelben durch Federico und Tinga mit 2:0 in Führung, erneut gab es aber einen Strafstoß für die Gäste, den Copado in der 38. Minute verwandelte. Nach der Pause erhöhte der BVB durch Petric auf 3:1, Hoffenheim gab sich allerdings nie geschlagen und setzte zum Sturmlauf an, was allein das Eckenverhältnis von 3:11 verdeutlicht - am Ende aber erfolglos.

Rekordkulisse im Halbfinale

Der nächste Zweitligist wurde der Borussia im Halbfinale zugelost, diesmal kam Carl-Zeiss Jena in den Signal-Iduna-Park. Vor der Pokal-Rekordkulisse von 80.700 Besuchern erzielte Tinga schon nach zwölf Minuten das 1:0, der Abend schien standesgemäß zu verlaufen. Doch der Vorletzte der 2. Liga wurde stärker und hätte den Ausgleich verdient gehabt. Als Jenas Spielmacher Jan Simak kurz nach dem Wechsel wegen einer Unbeherrschtheit aber vom Platz flog, war die Partie entschieden. Klimowicz und Petric machten mit ihren Treffern Dortmunds ersten Einzug ins Endspiel seit 1989 perfekt.

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