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Bayern - Bochum

Die Stimmen nach dem Sieg gegen den VfL

Die Erleichterung war den Verantwortlichen und Spielern des FC Bayern deutlich anzumerken. In Unterzahl gegen den VfL Bochum das Spiel gedreht und am Ende 3:1 gewonnen, den Vorsprung an der Tabellenspitze auf neun Punkte ausgebaut. Sieben Spieltage vor Saisonende strebt der Rekordmeister mit großen Schritten dem 21. Meistertitel entgegen. „Ich bin sehr froh, dass die Mannschaft diese Reaktion gezeigt hat“, lobte Trainer Ottmar Hitzfeld sein Team nach einer „tollen Trotzreaktion“ gegen den in Überzahl spielenden VfL.

Die Stimmen im Überbllick:

Ottmar Hitzfeld: „Nach dem frühen 0:1 und dem Platzverweis ist es schon schwierig, ein Spiel zu drehen mit zehn Mann. Bochum ist ja auch eine starke Mannschaft mit Stärken im Konterspiel. Wir haben trotzdem mit drei Stürmern weitergespielt, sind Risiko gegangen, weil wir einfach drei Punkte brauchten. Wenn man Deutscher Meister werden will, dann war das heute eine gute Gelegenheit, die drei Punkte zu holen. Die Mannschaft hat eine tolle Trotzreaktion gezeigt, sie konnte nach dem Platzverweis plötzlich was gewinnen. Es war ein wichtiges Spiel für die Moral, ich bin sehr froh, dass die Mannschaft diese Reaktion gezeigt hat.“

Oliver Kahn: „Wir haben unglaubliche Moral bewiesen, die Mannschaft hat super zusammengehalten, gefightet bis zum Gehtnichtmehr, da muss ich sagen: Hut ab vor der Mannschaft. Ich kenne diese Endphasen einer Saison, wenn es dann wirklich um alles geht und Zentimeter, Millimeter, Tagesform, bisschen Glück, bisschen Pech so eine Meisterschaft entscheiden können.“

Marcel Koller (Trainer VfL Bochum): „Am Anfang ist alles für uns gelaufen: ein frühes Tor, die Gelb-Rote Karte, wir wussten, die Bayern sind vielleicht auch ein bisschen müde. Doch leider konnten wir das nicht zu Ende bringen, weil die Bayern auch mit zehn Mann sehr viel Druck entwickelt haben und wir dann auch vor allem in der zweiten Halbzeit 20, 25 Meter vor dem Tor zu schnell den Ball verloren haben und auch nicht mehr in den Sechzehnmeterraum rein gekommen sind. Das war schlussendlich unser Problem.“

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