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FCB - VfB

Die Stimmen zum Südderby gegen Stuttgart

Der 21. Meistertitel ist für den FC Bayern so gut wie perfekt. Nach dem 4:1-Erfolg gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart fehlt dem Rekordmeister noch ein Punkt aus den letzten vier Spielen, um die Schale wieder nach München zu holen. Entsprechend groß war die Freude im Lager des FCB, der nun mit breiter Brust zum Halbfinal-Rückspiel im UEFA-Pokal bei Zenit St. Petersburg reisen kann. „Sie können mir jetzt zur Meisterschaft gratulieren“, meinte Bayern-Manager Uli Hoeneß nach dem Spiel. „Das schafft kein Mensch der Welt, uns jetzt da oben wegzubringen.“

Die Stimmen im Überblick

Franz Beckenbauer: „Was soll da noch passieren? Ich traue Bremen und Schalke zu, dass sie die letzten vier Spiele gewinnen. Aber dass der FC Bayern alle vier Spiele verliert – das ist nicht möglich.“

Uli Hoeneß: „Sie können mir jetzt zur Meisterschaft gratulieren, das schafft kein Mensch der Welt, uns jetzt da oben wegzubringen. Was Ribéry bei dem dritten Tor gemacht hat, das gibt es gar nicht, unglaublich.“

Ottmar Hitzfeld: „Der VfB war heute ein starker Gegner, vor allem in der ersten Halbzeit haben wir etliche Probleme gehabt. Der VfB hat das Spiel offen gestaltet und war lange Zeit die bessere Mannschaft. Zweite Halbzeit haben wir dann mehr Entschlossenheit gezeigt, die Zweikämpfe angenommen und dann kamen zum richtigen Zeitpunkt zu den Toren. Das 3:1 war fantastisch, unglaublich. Wir haben sicherlich zu hoch gewonnen, der VfB hat einige gute Offensivmöglichkeiten gehabt. Da müssen wir uns bei Michael Rensing bedanken, der einige gute Paraden gezeigt hat. Natürlich freue ich mich über Glückwünsche, aber erst zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben Geduld und werden zum gegebenen Zeitpunkt mit dem Feiern beginnen.“

Armin Veh: „Aus meiner Sicht ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen. Wir waren aus dem Spiel heraus ebenbürtig, haben aber unsere Konter nicht konsequent zu Ende gespielt. Nach dem Ausgleich hatten wir die eine oder andere Möglichkeit, in Führung zu gehen. Die Bayern haben dann aus einem Freistoß das 2:1 gemacht, das war fast schon die Entscheidung. Nach der Klasse-Leistung von Ribéry, sensationell, wie er das 3:1 gemacht hat, war das Spiel endgültig entschieden. Meiner Mannschaft kann ich keinen großen Vorwurf machen, wir wollten hier was holen. Letztendlich durch die Klasse, die die Bayern hatten, haben sie verdient gewonnen.

Ich möchte den Bayern zur Meisterschaft gratulieren. Ich denke, die Bayern waren Favorit von Anfang der Saison. Sie haben sicher den besten Kader und die besten Einzelspieler. Kompliment an Ottmar Hitzfeld, der es wieder einmal geschafft hat, wieder Meister zu werden, eine Mannschaft aufzubauen, zu prägen. Dieses Jahr wäre es sicher für den einen oder anderen Verein möglich gewesen, die Bayern zu ärgern. Ich glaube, die nächsten Jahre wird es dann schwerer, weil die Mannschaft dann auch eingespielt ist.“

Mario Gomez: „Wir wollten hier unbedingt etwas mitnehmen. Ein Punkt wäre nicht schlecht gewesen. Wir wollten aber gewinnen, weil wir wussten, dass die Bayern etwas müde sind. In der ersten Halbzeit waren wir mindestens genauso gut wie der FC Bayern, aber das 1:2 hat uns das Genick gebrochen. Am Ende ist das Ergebnis viel zu hoch ausgefallen. Das ist bitter.“

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