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Bayern - Getafe

Die Stimmen zum Viertelfinal-Hinspiel

In letzter Minute hat der FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel des UEFA-Cups gegen Getafe den 1:1-Ausgleich kassiert und muss nun im Rückspiel gewinnen, um ins Halbfinale einzuziehen. Nach starkem Beginn verpasste der deutsche Rekordmeister bei einigen Kontermöglichkeiten in der zweiten Hälfte die mögliche Vorentscheidung. Trotz des Remis ist Trainer Ottmar Hitzfeld nicht bange: „Wir sind auswärts sehr stark und können auch in Getafe gewinnen. Daher bin ich nach wie vor optimistisch, dass wir das schaffen können.“

Die Stimmen im Überblick

Ottmar Hitzfeld: „Wir haben in der ersten Halbzeit super gespielt und hätten schon 2:0 führen müssen. Wir hatten alle zwei, drei Minuten eine Torchance. In der zweiten Hälfte hat Getafe zwar eine Viertelstunde Druck gemacht, aber dann hatten wir das Spiel wieder im Griff. Anschließend hatten wir Riesenkonterchancen, da muss das 2:0 kommen. Aber wenn man diese Tore nicht macht, ist es klar, dass man am Ende noch einmal unter Druck gerät. Getafe war mit dem 0:1 nicht zufrieden, sie haben frech nach vorne gespielt. Das ist eine Mannschaft, die eine unheimliche Moral hat. So haben sie das 1:1 erzwungen. Wir haben es versäumt, eine gutes Resultat zu erzielen. Doch wir haben nach wie vor gute Chancen, uns zu qualifizieren. Aber wir hätten es uns natürlich viel einfacher machen können. Ein 3:1 oder 4:1 wäre heute gerecht gewesen. Somit müssen wir mit höchster Konzentration nach Getafe fahren. Aber wir sind auswärts sehr stark und können auch in Getafe gewinnen. Daher bin ich nach wie vor optimistisch, dass wir das schaffen können.“

Lukas Podolski: „Die ersten 20 Minuten haben wir sehr gut gespielt, wie überhaupt die gesamte erste Halbzeit. In der zweiten Hälfte hat es sich ein bisschen abgezeichnet. Getafe kam immer besser ins Spiel. Sie hatten Chancen wie beim Pfostentreffer und dann haben wir noch so ein Scheiß-Tor kassiert. Wir hatten schon unsere Möglichkeiten, aber die haben wir leider nicht reingemacht. Jetzt müssen wir versuchen, das Rückspiel zu gewinnen.“

Mark van Bommel: „Das 1:1 hing schon länger in der Luft. Beim Gegentor war der Platz im Mittelfeld riesig. Unsere letzte Linie war am eigenen Strafraum postiert und die andern Spieler waren ganz vorne. Das darf im Europapokal in so einer Phase nicht passieren. Aber wir haben auswärts überall getroffen und jetzt fahren wir nach Getafe und müssen auch da treffen. Wir vergeben viele Chancen, dass darf natürlich nicht passieren. Wenn wir das 2:0 machen, dann ist das Spiel eigentlich gelaufen.“

Bastian Schweinsteiger: „Wir hatten genug klare Chancen. Wenn wir das 2:0 machen, wäre das Spiel anders gelaufen. Aber man hat gesehen, dass Getafe eine spielstarke Mannschaft ist und nicht umsonst in der Liga Real Madrid und Barcelona geschlagen hat. Wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen. Wir sind selbst schuld, dass wir heute nur 1:1 gespielt haben. Wir haben es heute in der Offensive nicht geschafft.“

Michael Laudrup (Trainer Getafe): „In der ersten Halbzeit standen wir einem sehr starken FC Bayern gegenüber, speziell in den ersten 10 Minuten haben wir aber auch zu viel Respekt gezeigt. Im zweiten Abschnitt waren wir dann gleichstark. Die letzten 15, 20 Minuten waren wir besonders druckvoll, da hatten wir viel Ballbesitz und haben dann kurz vor Schluss zugeschlagen. Fürs Rückspiel sehe ich die Situation offen, wir dürfen uns da aber nicht nur auf die Verteidigung konzentrieren.“

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