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Toni gesperrt, Klose fraglich

FCB mit Sturmsorgen vor St. Petersburg

Ausgerechnet vor dem Halbfinal-Hinspiel des UEFA-Cups am Donnerstag gegen Zenit St. Petersburg wird der FC Bayern von ernsthaften Personalsorgen im Angriff geplagt. Während der zuletzt überragende Goalgetter Luca Toni gegen den russischen Meister eine Gelb-Sperre absitzen muss, droht nun auch der Ausfall von Sturmpartner Miroslav Klose.

Der deutsche Nationalspieler fehlte am Dienstag aufgrund einer schmerzhaften Fußentzündung, die von einem Schlag auf den Fuß beim Pokalfinale herrührt, im Training. Klose wurde stattdessen intensiv von der medizinischen Abteilung behandelt. Ob er am Donnerstagabend in der ausverkauften Allianz Arena auflaufen kann, ist derzeit noch fraglich.

Van Bommel verweist auf guten Kader

Momentan stehen dem FCB mit Lukas Podolski und Jan Schlaudraff nur zwei einsatzfähige Stürmer zur Verfügung. „Luca hat einen schönen Lauf. Schade, dass er am Donnerstag nicht dabei ist“, bedauerte Mark van Bommel. Angst und bange ist ihm deswegen aber nicht. „Wir haben einen guten Kader und können das auffangen. Bis jetzt haben wir jeden Ausfall verkraften können, egal, um wen es sich auch gehandelt hat.“

„Luca hat der Mannschaft die letzten Wochen sehr geholfen, er wird uns sicherlich fehlen“, gab „Poldi“ zu bedenken und fügte gleich hinzu: „Dann müssen eben die anderen beiden, die vorne spielen, die Tore machen.“ Zum Beispiel er selbst.

Ribéry geschont

Fünf Mal ist dies Podolski im laufenden Wettbewerb bereits gelungen. „Wenn ich am Donnerstag ein Tor mache, werde ich mich wie immer darüber freuen. Wichtiger ist aber, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen“, sagte der Jung-Vater. Und das wäre sicherlich ein Sieg ohne Gegentreffer

Geschont wurde am Dienstag beim Training des Rekordmeisters Franck Ribéry. Der Einsatz des Franzosen ist aber nicht gefährdet, der lauffreudige Mittelfeldspieler sollte lediglich neue Kraft schöpfen nach den 120 anstrengenden Final-Minuten von Berlin.

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