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Kahn muss pausieren

Ungeschlagener Rensing freut sich über Spielpraxis

19 Bundesliga-Spiele hat Michael Rensing bisher bestritten. Und seine Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. 13 Mal gab es einen Sieg für den FC Bayern, sechs mal ein Remis, aber noch nie eine Niederlage. Dabei soll es auch am Mittwoch bleiben, wenn der Rekordmeister bei Eintracht Frankfurt gastiert.

Aufgrund einer Halswirbelverletzung von Stammkeeper Oliver Kahn wird Rensing nämlich bei den Hessen das Tor hüten. „Es ist schön, mal wieder Spielpraxis zu bekommen, weil das in der Saison nicht so oft der Fall gewesen ist“, sagte der 24-Jährige am Montag auf einer Pressekonferenz. nach dem Training.

Rensing zu alt für die Amateure

Insgesamt 12 Pflichtspieleinsätze kann Rensing in dieser Saison bislang für sich verbuchen, die meisten davon im Oktober. Da vertrat er den am Ellbogen operierten Kahn einmal mehrere Wochen am Stück. Ansonsten sind es meist kurzfristige Einsätze. So wie am Sonntag gegen Dortmund, als er beim Stand von 4:0 zur Pause für Kahn ins Spiel kam.

„Es ist mein Job, immer wieder mal kurzfristig einzuspringen. Das bin ich gewohnt“, sagte Rensing, der aufgrund seines Alters nicht mehr wie in den letzten Jahren regelmäßig in der zweiten Mannschaft des FCB spielen kann. Deswegen macht Rensing auch keinen Hehl daraus, wie sehr er sich schon auf die neue Saison freut. Dann wird er vom Kahn-Vertreter zur neuen Nummer eins beim FC Bayern aufsteigen.

Hoeneß vertraut Rensing

Die ganzen Spekulationen der Medien in den letzten Wochen über mögliche Neuverpflichtungen des FC Bayern auf der Torhüterposition ließen ihn kalt, „weil es schon seit geraumer Zeit eine klare Absprache gibt. Die steht nach wie vor. Fest steht, dass ein erfahrener zweiter Mann kommen muss.“ Das bestätigte Manager Uli Hoeneß am Wochenende zum wiederholten Male.

„Michael bekommt zu 100 Prozent seine Chance, die muss er nutzen. Natürlich können wir nicht mit 97 Gegentoren die Saison beenden“, sagte Hoeneß, der aber vollstes Vertrauen in Rensing hat. „Wenn er Kahn so ablöst, wie er ihn bislang schon vertreten hat, mache ich mir überhaupt keine Sorgen.“ Und wenn Rensings Erfolgssserie noch lange Bestand hat, dann umso besser.

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