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Nach Dortmund

Viel Arbeit für die medizinische Abteilung

Beschwingt von der 5:0 (4:0)-Gala gegen Borussia Dortmund verließen die Bayern am Sonntagabend die Allianz Arena, für die medizinische Abteilung hingegen hat nach dem Schlusspfiff die Arbeit erst so richtig begonnen.

Oliver Kahn erlitt gegen den BVB eine Halswirbelverrenkung und wurde in der Halbzeit ausgewechselt (Kahn: „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme.“), sein Einsatz am Mittwoch beim Auswärtsspiel in Frankfurt ist gefährdet. „Ich könnte mir vorstellen, dass er am Mittwoch nicht spielen wird“, sagte Uli Hoeneß. Der FCB-Manager gab aber gleichzeitig Entwarnung für das DFB-Pokalfinale am Samstag. „Da wird er sicherlich auflaufen.“

Klose und Jansen fraglich

Gefährdet sowohl gegen Frankfurt als auch im Pokalendspiel ist der Einsatz von Miroslav Klose. „Er ist noch fraglich für Mittwoch und Samstag“, sagte Ottmar Hitzfeld. Schon im Bundesligaspiel gegen Dortmund hatte der Nationalstürmer wegen muskulärer Probleme pausieren müssen.

Fragezeichen stehen außerdem weiterhin hinter dem Gesundheitszustand von Marcell Jansen. Der Linksverteidiger laboriert an einer Sehnenreizung in der Kniekehle, die er in Getafe davongetragen hat. „Wir wissen nicht genau, ob das längerfristig anhält oder ob wir das diese Woche bereinigen können“, meinte Hitzfeld.

Besserung bei Ribéry

Gute Nachrichten gibt es hingegen von Franck Ribéry. Der Franzose, der nach dem Getafe-Spiel von einer starken Fußprellung außer Gefecht gesetzt wurde, könnte gegen Frankfurt wieder auflaufen. „Er hätte heute vielleicht einen Teileinsatz absolvieren können, aber das Risiko wollte ich nicht eingehen“, sagte Hitzfeld nach dem Dortmund-Spiel, „höchstwahrscheinlich wird er am Mittwoch wieder spielen können.“ Bis dahin befindet sich Ribéry wie die übrigen Angeschlagenen in den pflegenden Händen der medizinischen Abteilung.

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