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Stimmen zum Halbfinale

'Wir wollten den Ball ins Tor tragen'

Der FC Bayern kommt im Halbfinal-Hinspiel des UEFA-Cups gegen Zenit St. Petersburg nicht über ein 1:1 hinaus. Wie gegen Getafe zuvor im Viertelfinale muss der FC Bayern im Rückspiel mindestens ein Tor erzielen. Trainer Ottmar Hitzfeld haderte anschließend mit der mangelnden Chancenverwertung: „Wir wollten den Ball ins Tor tragen. Da hat uns die Entschlossenheit gefehlt.“

Die Stimmen im Überblick:

Ottmar Hitzfeld: „Wir sind früh 1:0 in Führung gegangen, das hat der Mannschaft Schwung gegeben. Wir haben dann aber einige Konterchancen schlecht gespielt. Wir wollten den Ball ins Tor tragen. Da hat uns die Entschlossenheit gefehlt. In der ersten Hälfte waren wir klar besser. Die zweite Hälfte hat zunächst Petersburg gehört. Dann kamen wir aber wieder besser ins Spiel und hatten auch Möglichkeiten. Lucio kann beim Gegentor nichts machen. Es ging ziemlich schnell. St. Petersburg hat auch in Leverkusen gezeigt, was sie draufhaben. Sie sind russischer Meister und können Fußball spielen. Da St. Petersburg nach vorne spielt, werden wir auch da unsere Chancen bekommen.“

Mark van Bommel: „Wir haben in der ersten Hälfte hervorragend gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir nicht gut gespielt. Aber wir haben dennoch unsere Chancen bekommen, die hätten wir reinmachen müssen. Petersburg hat nur Chancen herausgespielt, als wir nachlässig wurden.“

Lukas Podolski: „Jetzt müssen wir im Rückspiel ein Tor aufholen. Es wird schwer, aber es ist möglich. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Leider haben wir ein Tor kassiert, sonst hätten wir vielleicht noch ein Kontertor gemacht und 2:0 gewonnen. Wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir die bessere Mannschaft sind, aber das müssen wir halt auf dem Platz zeigen.“

Bastian Schweinsteiger: „Wir haben viele Möglichkeiten gehabt und nicht genutzt. Mit einem 2:0 in die Halbzeit zu gehen, wäre besser gewesen. Wir haben Anfang der zweiten Halbzeit die Russen ein bisschen ins Spiel kommen lassen. Das war unser Fehler.“

Dick Advocaat (Trainer Zenit): „Ich bin sehr zufrieden, wie wir in der zweiten Hälfte gespielt haben. In der ersten Hälfte waren wir noch ein wenig nervös, warum weiß ich auch nicht. Da haben wir ein paar Chancen zugelassen, da haben die Bayern aber auch überragend gespielt. Für das Rückspiel haben wir jetzt drei gesperrte Spieler. Das wird keine leichte Aufgabe für uns, zumal wir personell nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie die Bayern.“

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