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FCB in Jakarta

Bayern mit offenen Armen empfangen

Rund 100 Anhänger am Flughafen, etwa 15 Kamerateams und eine Motorroller-Fan-Eskorte zum Mannschaftshotel - keine Frage, der FC Bayern ist am Dienstagmorgen mit offenen Armen in Jakarta empfangen worden. 15,5 Stunden nach dem Abflug in München landete die Chartermaschine mit dem frisch gekürten Doublegewinner an Bord pünktlich um 7.30 Uhr Ortszeit (in Deutschland 2.30 Uhr) in der indonesischen Hauptstadt.

11.000 Kilometer von der Heimat entfernt war der erste Eindruck von der quirligen 18-Millionen-Einwohner Metropole am Äquator erst einmal extrem. 25 Grad Celsius zeigte das Thermometer schon am frühen Morgen an, als die Bayern aus ihrem Flieger stiegen. Dazu herrschte eine erdrückende Luftfeuchtigkeit von fast 90 Prozent. Der herzliche Empfang durch die Fans machte die ersten Schweißausbrüche aber schnell zur Nebensache.

Kahn im Mittelpunkt

„Schon am Flughafen wurden wir sehr freundlich empfangen. Wir haben festgestellt, dass wir hier viele Fans haben“, freute sich Oliver Kahn, der ganz klar im Mittelpunkt des indonesischen Interesses steht. „Oliver Kahn, ich liebe dich“, war auf einem Plakat zu lesen, auf einer Pressekonferenz nach der Ankunft wurde der FCB-Kapitän, der seit der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea in Asien hoch angesehen ist, respektvoll mit „Herr Oliver Kahn“ oder „Mister Oliver Kahn“ angesprochen.

Gut und gerne 100 Journalisten sowie jeweils knapp 20 Fotografen und TV-Kameras waren zu jenem Pressegespräch erschienen. Sie wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Kahn kurz vor seinem Karriereende noch einmal persönlich zu treffen. Aber auch Uli Hoeneß und Ottmar Hitzfeld, dessen tränenreicher Abschied auch in Indonesien für Aufsehen gesorgt hat, waren gefragte Gesprächspartner.

Populärer FCB

„Wir sind glücklich, hier zu sein“, betonte Hoeneß, der nach dem Sinn und Zweck des Besuchs gefragt wurde. Es gehe darum, für den Fußball in der Bundesliga und für den FC Bayern in Asien Werbung zu machen, erklärte der FCB-Manager. Indonesien, das fast drei Mal so viele Einwohner wie Deutschland hat, sei hier ein wichtiger Ansatzpunkt. „Weil wir wissen, dass der Fußball in Indonesien sehr populär ist.“ Seit Dienstag weiß Hoeneß, dass das auch für den FC Bayern gilt.

Für fcbayern.de in Jakarta: Nikolaus Heindl

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