präsentiert von
Menü
2. Station in Asien

Bayerns Seele baumelt auf Bali

Nach dem Schlusspfiff im Gelora Bung Karno Stadion kannten die Fans kein Halten mehr. Sie stürmten den Rasen, sangen und freuten sich einfach, dass der FC Bayern da war. Alle wollten sie ein Foto mit den Gästen aus dem fernen München, alle wollten sie die Hand wenigstens eines FCB-Stars schütteln und vielleicht noch ein Autogramm ergattern. Belagert von tausenden friedlichen, glücklichen und jubelnden Fans fuhr der Mannschaftsbus schließlich im Schritttempo aus dem Stadion. Die Szenen nach dem 5:1-Sieg gegen die indonesische Nationalmannschaft am Mittwochabend in Jakarta werden dem Rekordmeister noch lange in Erinnerung bleiben.

Es war der Höhepunkt eines zweitägigen Aufenthalts in der indonesischen Hauptstadt, wo sich der FC Bayern sehr willkommen gefühlt hat. „Bisher war es eine fantastische Reise. Alles ist bestens organisiert“, zog Ottmar Hitzfeld ein mehr als positives Zwischenfazit des neuntägigen Asientrips. „Es ist beeindruckend, welche Sympathien der FC Bayern hier genießt.“

Nächste Station: Bali

Die Gastfreundschaft Indonesiens werden die Münchner noch weitere zweieinhalb Tage genießen - die Betonung liegt auf genießen. Denn am Donnerstagvormittag (Ortszeit) brach der FCB-Tross auf ins knapp 2.000 Kilometer weiter östlich gelegene Bali, wo bis Sonntagmorgen nur eines angesagt ist: Erholung. „Bali ist Regeneration. Wir werden die Seele baumeln lassen und ein bisschen Golf spielen“, sagte Hitzfeld.

Nach knapp 90 Minuten Flug landete die Chartermaschine des Rekordmeisters gegen 12.30 Uhr Ortszeit (6.45 Uhr MEZ) auf der „Insel der Götter“, wie das tropische Urlaubsparadies von den Balinesen genannt wird. „Ich habe von Bekannten schon viel über diese Insel gehört und freue mich, dass wir jetzt dort Station machen“, erzählte Christian Lell.

Der Himmel auf Erden

In einer Hotelanlage am Sandstrand werden sich die Bayern bis Sonntagmorgen von den Strapazen einer langen Saison mit 57 Pflichtspielen erholen. Bei Temperaturen um die 30 Grad und weiterhin sehr hoher Luftfeuchtigkeit werden sie viel Zeit im und am Wasser verbringen. Neben Golfspielen planen manche Spieler und Verantwortliche zudem, die Insel auf einer Rundfahrt zu erkunden.

Tun und lassen, was man will - so lautet das Motto der Bayern auf Bali. „Wir werden total relaxen. Das sind die ersten drei freien Tage seit Januar“, sagte Lell. Die „Insel der Götter“ soll zum Himmel auf Erden für den erschöpften Rekordmeister werden.

Für fcbayern.de auf Bali: Nikolaus Heindl

Weitere Inhalte