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Sieben gute Gründe

Darum kommt der FCB ins Finale

Mit viel Selbstvertrauen und mit großem Optimismus ist der FC Bayern am Mittwoch nach St. Petersburg geflogen. Obwohl das Hinspiel in München 1:1 ausging und Zenit nun schon ein 0:0 zum Erreichen des Finales ausreichen würde, sind sich beim Rekordmeister alle sicher: Wir kommen ins Finale. fcbayern.de hat beide Teams einmal genauer unter die Lupe genommen und sieben gute Gründe gefunden, warum der Optimismus von Ottmar Hitzfeld und Co. absolut gerechtfertigt ist.

Die Gründe für einen Bayern-Erfolg

Rückkehrer Luca Toni
Zehn Treffer hat der italienische Weltmeister in zehn Einsätzen bereits erzielt. In Getafe rettete er den FCB mit einem späten Doppelpack überhaupt erst ins Halbfinale, wo er beim Hinspiel gelb-gesperrt zuschauen musste. In St. Petersburg ist Toni wieder dabei. „Mit ihm sind wir stärker“, sagt Manager Uli Hoeneß. fcbayern.de sagt: „Sempre avanti - mach’s noch einmal, Luca!“ Zenit hingegen muss auf drei Spieler aus dem Hinspiel verzichten. Sirl, Ricksen und Arshavin müssen allesamt gelb-gesperrt zuschauen. „Besonders Arshavin ist ein Verlust für Zenit“, glaubt Ottmar Hitzfeld.

Größere Erfahrung
Oliver Kahn, Mark van Bommel, Luca Toni, Zé Roberto, Lucio und Miroslav Klose, aber auch Franck Ribéry, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger - all diese Spieler haben international schon reichlich Erfahrung gesammelt, im Europapokal und auch mit der Nationalmannschaft. Beim FC Bayern weiß man also nur zu gut, auf was es in so einem bedeutsamen Spiel wie ein Halbfinale ankommt. Bei den Russen hingegen ist kaum ein Spieler dabei, der sich auf internationalem Parkett schon außerordentlich auszeichnen konnte. Das Durchschnittsalter der Startelf beim Hinspiel betrug nicht mal 22 Jahre.

Bayerns Auswärtsstärke
Sechs Spiele hat der FCB in dieser UEFA-Cup-Saison auswärts bestritten und noch kein einziges verloren. Bei Belenenses (2:0), in Belgrad (3:2) und Anderlecht (5:1) gab es Siege, in Braga (1:1), Aberdeen (2:2) und Getafe (3:3) spielte die Hitzfeld-Truppe Unentschieden. Und immer erzielten die Münchner mindestens ein Tor, in den letzten drei Spielen sogar insgesamt zehn.

Noch ungeschlagen in Russland
Auf russischem Boden ist der FCB bisher noch ungeschlagen. Sechs Mal trat der Rekordmeister gegen Mannschaften aus Moskau an, dabei gab es drei Siege und drei Unentschieden und jedes Mal schossen die Bayern mindestens ein Tor. Zenit hingegen ist noch ohne Heimsieg gegen eine deutsche Mannschaft. In vier Begegnungen gab es drei Unentschieden und eine Niederlage. Diese stammt aus dem Viertelfinale, als Bayer Leverkusen mit 1:0 im Petrovsky-Stadion gewann.

FCB schwimmt auf Erfolgswelle
Die Bayern sind mit breiter Brust nach St. Petersburg gekommen, haben den DFB-Pokal bereits in Empfang genommen und auch die Übergabe der Meisterschale ist nur noch reine Formsache. In der Bundesliga gewann die Hitzfeldtruppe zuletzt vier Spiele in Folge und tankte am Sonntag beim 4:1 gegen Stuttgart noch mal ganz viel Selbstvertrauen. Insgesamt ist der FCB seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen. Zenit hingegen hat in der gerade erst begonnen Saison in Russland von sechs Spielen nur eins gewinnen können und belegt derzeit den zwölften Tabellenplatz. Zudem ist die Mannschaft seit fast zwei Wochen ohne Spielpraxis in der Liga.

Guter Rasen
Entgegen den allgemeinen Befürchtungen im Vorfeld präsentierte sich den Bayern-Spielern der Rasen des Petrovsky-Stadions beim Abschlusstraining am Mittwoch in ausgezeichnetem Zustand. Für Ballkünstler wie Ribéry oder Zé Roberto also nahezu beste Voraussetzungen, ihre technischen Fähigkeiten in die Waagschale zu werfen. „Wenn wir unser Spiel durchsetzen, haben wir gute Chancen“, sagt Karl-Heinz Rummenigge

Getafe, Hitzfeld und Kahn
Wer so weiterkommt wie im Viertelfinale gegen Getafe, der muss einfach den Pokal holen. So lautete die einhellige Meinung der Bayern nach dem dramatischen 3:3 im Madrider Vorort. Außerdem ist es für Ottmar Hitzfeld und Oliver Kahn die Abschiedssaison. Das Double haben die langjährigen Weggefährten beim FCB bereits sicher, der UEFA-Cup-Sieg wäre der krönende Abschluss ihrer großen und einzigartigen Karrieren. Verdient hätten sie es allemal.

Für fcbayern.de in St. Petersburg: Dirk Hauser

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