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Duisburg - FCB

Die Stimmen zum letzten Auswärtssieg

Die letzte Auswärtsreise, das letzte Auswärtsspiel, der letzte Auswärtssieg - nach dem 3:2-Erfolg beim MSV Duisburg war man beim FC Bayern natürlich zufrieden. „Dass wir nach 20 Minuten schon 3:0 führen, konnte fast keiner glauben, auch ich nicht“, sagte Ottmar Hitzfeld, dem nach dem bereits feststehenden Titelgewinn wichtig war, „dass wir bis zum Ende unser Spiel durchziehen.“ In Gedanken waren die Münchner aber auch beim Gegner, der nach der Niederlage gegen den FCB den Weg in Liga zwei antreten muss. „Für Duisburg und die tollen Fans tut mir der Abstieg leid“, sagte Hitzfeld.

Die Stimmen im Überblick:

Ottmar Hitzfeld: „Das Spiel hat sehr gut für uns begonnen. Dass wir nach 20 Minuten schon 3:0 führen, konnte fast keiner glauben, auch ich nicht. Duisburg hat in der ersten Halbzeit unter Wert gespielt, in der zweiten Halbzeit dann aber ein sehr gutes Spiel gemacht. Für uns war wichtig, dass wir bis zum Ende unser Spiel durchziehen. Wir stehen auch in der Verantwortung gegenüber den anderen Teams. Für Duisburg und die tollen Fans tut mir der Abstieg leid.“

Marcell Jansen: „Es ist immer gut, wenn man auswärts früh ein Tor schießt. Duisburg musste ja unbedingt gewinnen, aber wir haben gut nach vorne gespielt und schnell die Tore gemacht. Für die Zuschauer war es sicherlich ein interessantes Spiel.“

Bastian Schweinsteiger: „Die frühen Tore waren sehr wichtig für uns. Das hat uns ein Polster gegeben, wir sind mit den Kräften ein bisschen am Ende. Wir haben so gespielt, als ob es noch um etwas gehe. Wir verhalten uns fair gegenüber den anderen Mannschaften, damals haben wir ja auch profitiert, als Unterhaching gegen Leverkusen gewonnen hat.“

Walter Hellmich (MSV-Präsident): „Wir haben den Kampf um die Bundesliga nicht heute verloren, wir haben vorher schon einige Dinge liegen lassen, die man mitnehmen muss. Wir müssen jetzt alles dafür tun, wieder in die erste Liga zu kommen.“

Rudi Bommer (MSV-Trainer): „Wir sind natürlich sehr traurig und müssen das erst einmal verarbeiten. Wir hatten uns viel vorgenommen, nach dem 0:1 wurde es aber sehr schwierig, weil wir viele Fehler gemacht haben. Die schnellen Gegentore haben uns nervös gemacht. In der Halbzeitpause habe ich an die Ehre der Spieler appelliert und es scheint gefruchtet zu haben, denn dann haben wir einen guten zweiten Durchgang abgeliefert. Wir haben es letztlich nicht heute aus der Hand gegeben, es waren viele andere Dinge, die dazu geführt haben, dass wir nun abgestiegen sind.“

Tom Starke (Duisburg): „Der frühe Rückstand hat uns das Genick gebrochen. Wir sind keine Mannschaft, die in dieser Saison viele Spiele gedreht hat. Danach haben uns die Mittel gefehlt und wir hatten leichte Auflösungserscheinungen. In der Halbzeit haben wir gesagt, wir fangen noch einmal bei 0:0 - leider zu spät. Mit der zweiten Halbzeit haben wir uns ordentlich von unseren Fans verabschiedet.“

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