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FCB - Hertha

Die Stimmen zum Saisonfinale

Der 34. und letzte Spieltag der Saison 2007/2008 stand ganz im Zeichen des Abschieds von Trainer Ottmar Hitzfeld und Torhüter Oliver Kahn. „Der Abschied war sehr bewegend und emotional und ich musste Tränen des Glücks unterdrücken“, so Hitzfeld, der zukünftig als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft arbeiten wird.

Oliver Kahn fand Worte der Dankbarkeit, dass er so lange spielen konnte und das bei einem Verein wie Bayern München. Wehmut kam dennoch noch nicht auf: „Es ist der optimale Zeitpunkt aufzuhören, weil es wird körperlich und mental immer schwieriger, das Topniveau zu halten. 20 Jahre Torwart zu sein ist wahrlich kein einfacher Job.“

Die Stimmen im Überblick:

Franz Beckenbauer: „Schöner kann man einen Meistertitel nicht feiern, das Wetter hat auch mitgespielt, es hat keinen Tropfen geregnet und die Stimmung hier ist einfach fantastisch.“

Uli Hoeneß: „Der Abschied von beiden fällt schwer, es ist ein sehr emotionaler Moment heute. Für Ottmar Hitzfeld geht eine Ära als Vereinstrainer zu Ende.“

Ottmar Hitzfeld: „Im Moment kann ich wieder lachen und bin glücklich, dass ich alles überstanden habe. Der Abschied war sehr bewegend und emotional und ich musste Tränen des Glücks unterdrücken. Es waren siebeneinhalb bewegende Jahre bei Bayern München. Auch wenn die Belastung hoch war, waren es schöne Jahre. Heute ist alles von mir abgefallen. Die tiefste Enttäuschung war sicherlich die Art und Weise, wie wir das Champions-League-Finale 1999 verloren haben. Das war ein wichtiger Moment im Leben, auch so etwas muss man einmal erleben.“

Oliver Kahn: „Ich musste mich noch einmal richtig konzentrieren, denn wir wollten ja noch den Rekord holen, die wenigsten Gegentreffer in einer Saison zu kassieren. Wenn es 4:0 gestanden hätte, wäre ich in den letzten fünf Minuten in den Sturm gegangen. Ich habe heute noch einmal alles ganz bewusst wahrgenommen, auch wenn es natürlich wieder dieselben Mechanismen waren. Aber bei mir wird es etwas länger dauern, bis der ganze Ballast abfällt. Aber die eine oder andere Träne werde ich mir dann auch verdrücken müssen. Es ist großartig noch einmal Deutscher Meister geworden zu sein, das merkt man erst, wenn man es einmal nicht schafft. Es ist der optimale Zeitpunkt aufzuhören, weil es wird körperlich und mental immer schwieriger, das Topniveau zu halten. 20 Jahre Torwart zu sein ist wahrlich kein einfacher Job."

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