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Von Bali nach Indien

FCB in Kolkata begeistert empfangen

Diesmal erwischte es fast die komplette siebenköpfige Delegation von Bayerns U19. Auf dem Flug von Bali nach Kolkata (früher: Kalkutta) wurden die schlafenden Junioren die neuesten Opfer von Mark van Bommels und Christian Lells Zahnpasta-Streichen. Es wurde viel gelacht im Charterflieger des FC Bayern - kein Wunder, denn die Stimmung nach zweieinhalb Tagen im Urlaubsparadies Bali ist bestens.

„Bali ist ein Traum-Urlaubsziel. Obwohl wir nur knapp drei Tage hier waren, konnten wir uns super erholen“, sagte Michael Rensing, der wie der Rest der Bayern bei Tennis, Beachvolleyball, Fußballtennis, Golf und natürlich am Pool oder Strand wunderbar abschalten konnte. Andreas Ottl meinte: „Wir waren in einem super Hotel und haben uns ausgeruht, auch das Wetter hat mitgespielt - das waren tolle Tage.“

Unglaubliche Begeisterung

Am frühen Sonntagmorgen nahmen die Bayern schließlich schweren Herzens Abschied von der „Insel der Götter“. Nach knapp sechs Stunden Flug landete der Rekordmeister um 12.10 Uhr Ortszeit (8.40 Uhr MEZ) in der 15-Millionen-Metropole Kolkata, die auch „Stadt der Freude“ genannt wird. Warum, wurde den Bayern schnell bewusst. In der Hauptstadt des nordostindischen Bundesstaats Westbengalen schwappte den Münchnern eine Begeisterung entgegen, die so niemand hatte erwarten können.

Schon beim Aussteigen aus dem Flieger scharten sich zwei Dutzend Flughafenangestellte mit ihren Handy-Kameras um die Bayern. Die ganze Mannschaft wurde mit Blumen begrüßt und musste die ersten von hunderten Autogramm- und Fotowünschen an diesem Tag erfüllen. „Man hat schon am Flughafen gesehen, wie enthusiastisch die Fans sind. Hier wird uns noch eine Schippe mehr erwarten als in Jakarta“, sagte Ottl noch im Flughafengebäude.

Freundschaftsspiel am Dienstag

Rund 30 Fotografen am Flughafen, 20 TV-Kameras und 100 Journalisten auf einer ersten Pressekonferenz im Mannschaftshotel und unzählige Fans, die den FCB überall bejubelten, wo er auftauchte, bestätigen während des restlichen Tages Ottls Vermutung. „Wir wussten, dass in Indien eine riesige Begeisterung für Fußball und den FC Bayern herrscht“, traf Uli Hoeneß der tolle Empfang nicht unerwartet. Der Manager erinnerte sich an die Erfahrungen, die die zweite Mannschaft des FC Bayern während eines Besuchs in Kolkata im November/Dezember 2005 gemacht hatte.

Zweieinhalb Jahre später ist der deutsche Rekordmeister jetzt mit seiner Bundesligamannschaft nach Indien gekommen. Höhepunkt des Besuchs ist das Freundschaftsspiel gegen Mohun Bagan AC, den ältesten Verein Asiens, am kommenden Dienstag (14.45 Uhr MEZ, live bei n-tv, Highlights bei FCB.tv) vor voraussichtlich 120.000 Zuschauern im Salt Lake Stadium. Zuvor stehen noch einige soziale Projekte auf dem Programm.

Neugierig auf Indien

Als erstes besuchten die Bayern schon wenige Stunden nach ihrer Ankunft das Kolkata Police Jugendturnier. Danach verschafften sie sich auf einer Bootsfahrt auf dem Hugli-River, einem Mündungsarm des Ganges, einen ersten Eindruck von der Stadt und der dortigen Lebensweise. „Die Spieler sind sehr neugierig auf Indien. Die meisten waren noch nie hier“, sagte Hoeneß.

Am Abend stand dann auf Einladung von FCB-Partner Lufthansa ein Restaurantbesuch auf dem Programm. Danach fielen Spieler und Verantwortliche nach einem anstrengenden Tag erschöpft in ihre Betten - dank Einzelzimmerbelegung konnte diesmal ohne Zahnpasta-Gefahr geschlafen werden.

Für fcbayern.de in Kolkata: Nikolaus Heindl

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