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Schweinsteiger angeschlagen

Klose trifft im Jubiläumsspiel gegen Weißrussland

Miroslav Klose hat am Dienstagabend in Kaiserslautern gegen Weißrussland in seinem 75. Länderspiel sein 39.Tor erzielt. Der Angreifer des FC Bayern erzielte beim 2:2 (2:0) im vorletzten EM-Test des DFB-Teams auf Vorlage von Lukas Podolski die zwischenzeitliche 1:0-Führung. Klose bleibt damit als erfolgreichster aktiver deutscher Nationalspieler auf Platz sieben in der von Gerd Müller (68 Tore) angeführten „ewigen“ DFB-Torschützenliste. Ihn trennen jetzt aber nun noch vier Treffer von Uwe Seeler auf Rang sechs.

Vor 47.258 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion startete die DFB-Elf mit vier Bayern-Profis in der Anfangsformation. Neben Klose und Podolski spielten auch Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger von Beginn an. Marcell Jansen fehlte kurzfristig aufgrund von Oberschenkelproblemen, der zukünftige Münchner Tim Borowski musste wegen einer Grippe passen, befindet sich aber bereits auf dem Weg der Besserung und konnte in den letzten beiden Tagen wieder intensiv trainieren.

Übles Foul von Putsilo an Schweini

Nach Kloses 1:0 und einem Eigentor von Wladimir Korytko (20.) ging die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung in die Halbzeit. Den verspielte das im zweiten Abschnitt immer müder werdende DFB-Team aber noch. Vitali Bulyga (61.) traf für die harmlosen Weißrussen und überwand Torwart Jens Lehmann nach 681 Länderspiel-Minuten erstmals wieder. In der 88. Minute erzielte Bulyga sogar noch den Ausgleich.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Schweinsteiger in der Kabine schon intensiv behandelt. In seinem 50. Länderspiel erlitt der Mittelfeldspieler Mitte der ersten Hälfte durch ein übles Foul von Anton Putsilo eine schmerzhafte Knöchelverletzung und musste zur Pause runter. „Mein erster Gedanke war, dass es mich schwerer erwischt hat. Der Knöchel ist dick und ich habe Schmerzen, aber Gott sei Dank sind die Bänder o.k. - offenbar hatte ich Glück", sagte der Bayern-Profi nach dem Spiel mit dickbandagierten linken Knöchel.

Marin, Jones und Helmes nicht im EM-Aufgebot

Ob und wie lange der 23-Jährige eine Trainingspause einlegen muss, ist noch offen. „Eine ganz genaue Diagnose gibt es noch nicht. Wir müssen jetzt schauen, wie wir das am schnellsten hinkriegen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es schnell gehen wird", sagte „Schweini". Seine EM-Teilnahme scheint derzeit nicht in Gefahr.

Schweinsteiger gehört genauso wie seine Münchner Kollegen zum endgültigen EM-Kader. Bundestrainer Löw gab am Mittwochmittag seine 23 Mann für das Turnier in Österreich und der Schweiz bekannt. Nicht mehr dabei sind Youngster Marco Marin (Borussia Mönchengladbach), Patrick Helmes (1. FC Köln) und Jermaine Jones (FC Schalke 04). „Die Entscheidung ist unserem Trainerteam sehr schwer gefallen", erklärte Löw kurz vor Ablauf der Meldefrist (12.00 Uhr) bei der UEFA.

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