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Ribérys Verletzung

Endgültige Diagnose steht noch aus

Karl-Heinz Rummenigge und seine Vorstandskollegen, Neu-Trainer Jürgen Klinsmann und wahrscheinlich jeder, der in irgendeiner emotionalen Verbindung zum FC Bayern steht, dürfte am Dienstagabend ein ziemliches Schockerlebnis durchgemacht haben.

Genau genommen in der achten Minute der Partie Franckreich gegen Italien, als Bayerns Superstar Franck Ribéry nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Gegenspieler Gianluca Zambrotta mit schmerzverzerrten Gesicht auf dem Boden liegen blieb und anschließend auf einer Trage vom Platz gefahren wurde.

Auch Schweinsteiger geschockt

Nach kurzer Zeit wurde in den Medien die erste Schreckensmeldung verbreitet. Ribéry wurde mit Verdacht auf eine Unterschenkelfraktur in ein Züricher Krankenhaus eingeliefert, hieß es. Andernorts wurde eine schwere Knieverletzung vermutet. Beides hätte auf jeden Fall eine lange Zwangspause des Münchner Publikumslieblings nach sich gezogen.

So mancher Bayern-Fan dürfte ob dieser Meldungen eine schlaflose Nacht durchgemacht haben. „Ich war geschockt, wie auch die anderen Spieler, die dass gesehen haben“, kommentierte Bastian Schweinsteiger das Missgeschick seines Vereinskollegen.

FCB-Ärzte untersuchen Ribéry

Am Mittwochmittag teilte Frankreichs Nationalcoach Raymond Domenech bei einer Pressekonferenz mit, bei Ribérys Verletzung handle es sich um einer schwere Verstauchung des linken Knöchels. „Er geht derzeit nur auf Krücken und kann das Bein nicht belasten“, sagte Domenech. Inwieweit auch das Knie in Mitleidenschaft gezogen wurde, sei noch nicht geklärt.

Eine endgültige Diagnose über die Schwere von Ribérys Verletzung wird es erst nach einer weiteren genauen Untersuchung geben. Danach wird man auch erst wissen, wie lange der Mittelfeldspieler tatsächlich pausieren muss. „Ich wünsche Franck, dass er so schnell wie möglich gesund wird und die Verletzung nicht allzu schlimm ist“, sagte Schweinsteiger - und sprach damit allen Bayern-Fans aus der Seele.

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