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FCB und Bundesliga topp bei der EM

Österreich und die Schweiz teilen sich ab kommenden Samstag die Austragung der Fußball-Europameisterschaft, ein Nachbarland der beiden Alpenrepubliken ist jedoch die größte „Fundgrube“ für das Turnier. Die deutsche Bundesliga stellt mehr Spieler für die EM-Endrunde ab als jede andere nationale Liga.

57 der insgesamt 368 für die EM nominierten Spieler verdienen ihr Geld in der deutschen Eliteklasse. Damit liegt die Bundesliga deutlich vor den europäischen Topligen in England (43 Spieler), Spanien (41) und Italien (36). 15 der 16 an der EM teilnehmenden Mannschaften haben mindestens einen Bundesligaspieler in ihren Reihen, nur Spanien nicht.

FCB ein EM-'Schwergewicht'

„Das ist ein Qualitätsbeweis für die Bundesliga“, freute sich Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball über diese Zahlen. Aber auch der FC Bayern kann stolz sein. Mit 9 Spielern (plus Tim Borowski, der ab 1. Juli das FCB-Trikot trägt) ist der deutsche Rekordmeister bei der EM vertreten - damit ist der FCB nicht nur national spitze, sondern zählt auch international zu den EM-„Schwergewichten“. Nur Olympique Lyon (11) und Panathinaikos Athen (10) stellen mehr Spieler für das Turnier ab.

Profis des FC Bayern werden auch gehandelt, wenn nach dem Torschützenkönig und dem Star der EM gefragt wird. In einer Umfrage der deutschen Presse-Agentur (dpa) unter den 38 Bundesliga-Legionären tippten die meisten auf Luca Toni als möglichen Toptorjäger, Ribéry gilt neben dem Portugiesen Cristiano Ronaldo als möglicher Spieler des Turniers. Der FC Bayern und die Bundesliga könnten der EM ihren Stempel aufdrücken.

Die 57 Bundesliga-Profis bei der EM (fett: FCB-Spieler):

Deutschland (19): Jansen, Lahm, Schweinsteiger, Klose, Podolski, Borowski, Adler, Enke, Westermann, , Friedrich, Mertesacker, Fritz, Frings, Hitzlsperger, Gomez, Neuville, Trochowski, Rolfes, Kuranyi

Schweiz (6): Benaglio, Magnin, Spycher, Philipp Degen, Barnetta, Frei

Tschechien (6): Blazek, Galasek, Jarolim, Skacel, Fenin, Koller

Kroatien (6): Simunic, Robert Kovac, Rakitic, Klasnic, Olic, Petric

Griechenland (4): Kyrgiakos, Amanatidis, Charisteas, Gekas

Niederlande (3): Van der Vaart, De Jong, Mathijsen

Frankreich (2): Sagnol, Ribéry

Polen (2): Krzynowek, Blaszczykowski

Österreich (2): Özcan, Harnik

Portugal (2): Meira, Almeida

Russland (1): Saenko

Schweden (1): Rosenberg

Italien (1): Toni

Rumänien (1): Marica

Türkei (1): Hamit Altintop

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